11 Fragen sollst Du beantworten

Ich habe in einem anderen Blog einen schicken Fragenkatalog gefunden.
Ich versuch das mal zu Beantworten, sozusagen als Vorstellungsrunde, grins.

11 Fragen die ich beantworte!

File_0141.– Welcher ist dein liebster Ort?

Das ist echt schwierig, ich persönlich finde Bayern (also das Münchner Umfeld) schon als ziemlich GENIAL. Berge, Biergärten, Berge, Meer, alles in erreichbarer Nähe. Auf der anderen Seite bin ich total verliebt in „California“ und muss das immer wieder Besuchen. Irgendwann vielleicht wieder für länger.

2.– Welche Reise war bisher deine skurrilste?

Hmm, ziemlich lange her, eine Tour nach Le Castellet so Ende der 80er Jahre, um die Bol D‘ Or dort zu sehen. Am Vorabend hatte ich mit dem Motorrad einen Ausrutscher (mit 130 km/h) und alles (auch ich) wurde wieder zusammengeflickt damit die Tour starten konnte. Und die Mitfahrer haben es erst sehr spät am Tag gemerkt das irgendwas nicht stimmt, weil ich mich so komisch bewegt habe. Fuß durch Prellung geschwollen und Schalten war nur noch mit dem ganzen Bein möglich.

3.– Welches ist dein wichtigstes Gepäckstück?

KawaHskHier ist ganz klar der Tankrucksack als wichtigstes zu nennen. Was ich darin schon alles gefunden habe. Und so ein guter alter Tankrucksack hat auch alles drin was man so als Reisender braucht, oder die Beifahrerin. Einfach weil der Rucksack immer gefüllt aber nie ganz geleert wird. Das ist dann so wie ein Frauen Handtasche, da ist auch immer alles drin, man bzw. Frau muss es nur finden. Es wird vermutet das in einigen Taschen auch Rolltreppen eingebaut sind, nur um das Material nach oben zu transportieren

4.– Mit welchem Vehikel bist du am liebsten unterwegs?

20160925_160028Ich fahre sehr gerne zum DGR mit der Suzuki. Wahrscheinlich dieses Jahr auch auf die Isle of Man damit. Ein wunderschönes Motorrad, aber irgendwie fehlt mir da was. 

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Das Lieblingsfahrzeug ist Stand 2019 eine GS 1250 Adventure.  Weil sie neu im Fuhrpark ist und ich nach mehreren Abstechern mit anderen Fahrzeugen wieder zur Adventure zurück gekehrt bin. Auch wenn sich jetzt die GSX 1400 und die DNEPR in der Garage umdreht. Die GS ist einfach das Multi-tool unter den Bikes.

5.– Du musst auswandern – in welches Land würdest du gehen?

Ach keine Frage, Kalifornien oder Andalusien, aber eher Kalifornien, oder vielleicht doch Andalusien. Ahem, also doch nicht so einfach die Frage zu Beantworten.

6.– Welche war die überraschendste Begegnung in deinem Leben?

File_085Carlos Santana ? Aber das war nur während meiner Zeit in „California“, eines Abends beim Essens durch Zufall und da wusste ich noch nicht mal wer er ist. Auf der anderen Seite meine „allerbeste Freundin“ Dieter, den ich schon seit Ende der 70er Jahren kenne und wir fahren immer noch zusammen Motorrad obwohl wir jetzt mehr als 600 KM auseinander wohnen.

7.– Warum bloggt du?File_033

Angefangen hat es 1995, als ich in die USA ausgewandert bin. Irgendwie war es entspannend über die Abenteuer dort zu schreiben und jetzt macht es mir einfach so viel Spaß das ich  weitermache. Außerdem bin ich durch das Bloggen mit vielen interessanten Menschen zusammengekommen!

8.– Welcher Blog-Artikel ist dein liebster?

Der mit dem „Gutmenschen“ da habe ich mich so um einige Wörter gewunden und gedreht, dass es aus heutiger Sicht fast Lustiger ist darüber nachzudenken warum, als es beim Schreiben schon war.

9.– Welche Blogs liest Du noch?

Blogs über Motorräder im Allgemeinen, aber die auf meiner Blogroll sind schon Klasse. Clemens ist Witzig, Jochen ist ein Profi, Marc ist Klasse. Hmm, also ja alles was so auf meiner Blogroll auftaucht. Einfach in der Menüleiste dieser WEB Seite anklicken.

10.– Welcher Blog muss noch erfunden werden?

Schwere Frage, wenn ich jetzt eines nenne, kennt das „Google“ ja auch sofort. Und dann?? Hab ich es dann Erfunden, oder gehört es danns chon Google ?? Fragen über Fragen die ich nicht Beantworten kann.

11.– Welches ist dein nächstes Ziel?

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Aktuell am Wochenende mit Freunden über Ostern zum Gardasee, im Mai/Juni auf die „Isle of Man“ mit meiner Frau, dann nochmal im Juli zur IoM aber diesaml zum Rennen „Southern 100“ und dann nochmal im Herbst also im August zur Classic TT, oder wie ich sie immer nenne, ALTE Bike und ALTE Männer. Ist aber auch unter „Manxx Grand Prix“ oder kurz als MGP bekannt.

 

 

Ich glaube das war es jetzt, oder ??Ohh ja hier noch eine Übersicht der Motorräder die ich schon gefahren bin oder immer noch Fahre. 
GARAGE : https://whyaskwhy.de/garage/

Kleine Tour in “California” – 3

Hier geht’s weiter mit dem 3.-Teil  California Tour.

Also San Francisco ist ja ganz nett, aber so langsam wird es Zeit das weite Land zu sehen. Also zuerst in Richtung Yosemite Park. File_063Von San Francisco aus, fährt man erstmal ein Stück durch das „Silicon Valley“ meiner alten Arbeitsstätte (von 1995 bis 2002) und dann geht’s ins „amerikanische Voralpenland“ um das mal einfachst zu Beschreiben.

Aus den  Jahren des Wilden Westens haben Ort wie „Chinese Camp“ oder auch „Copper Cove Village“ immer noch einen kleinen Beigeschmack von Eisenbahn Bau und Schürfen nach wertvollen Metallen.

Der Highway #120 führt uns aus dem flachen Land immer weiter in die Berge, und am Ende kommt der Tioga Pass mit seinen 3.031 m Höhe, eine der vielen Abenteuer-Strecke die wir in diesem Urlaub noch haben werden.

Da oben wird die Luft schon ganz schön dünn. Aber die Boxer mit ihren Einspritz Motoren haben fast keine Leistungseinbußen gehabt. Hätten wir eh nicht gemerkt, denn wir waren eh mit Gucken und Bewundern beschäftigt.

File_059Wir vorher sind natürlich auch in Yosemite Village gewesen, haben das „übliche“ Sightseeing gemacht, uns den „El Capitan“ angesehen und witziger weise auch einen (schwarzen) Bären in „freier“ Wildbahn erblickt.

Auf den Motorrädern hatten wir natürlich keine große Lust stehen zu bleiben und einen „High-Five“ mit dem Bären zu haben, also sind wir langsam aber Spurt bereit an der Waldschneise vorbei. Gucken ja, Anhalten NEIN.

Auf der anderen Seite geht es dann nach Mono Lake runter und dort kann sich der einzelne Fahrer nochmal Entscheiden ob er nach Rechts (Süden) oder Links (Norden) fahren will. File_061Obwohl wir ja nach Süden in Richtung Death Valley wollten haben wir uns hier aber erst für die nördliche Richtung entschieden.

Ganz einfach, weil in einer sehr kurzen Distanz das alte Goldgräber Örtchen „Bodie State Historic Park“ liegt. Eine Geisterstadt die von den Parkbehörden in einem Zustand des „aufgehaltenen Verfalls“ gehalten wird.

Heißt, die Häuser und Bauwerke werden nicht restauriert, sondern in dem Zustand gehalten in dem sie gerade sind. Schon seit einigen zig Jahren übrigens. Hier weht der Atem der Goldgräber Zeit, grins.

Kam uns jedenfalls so vor. Wenn man in der Gegend ist, sollte man sich hier wirklich  umschauen. File_058Um nach Bodie zu kommen muss man ca. 10 Meilen über eine Rüttelpiste (eine „Dirt-Road“ die ein Waschbrett-Muster hatte) fahren und dabei haben wir dann festgestellt, das es 2 Geschwindigkeiten gibt die man Fahren kann.

Einmal wie die Amerikanischen Biker im mehr oder weniger Schritt-Tempo und auf der ganz rechten Seite der Strasse. ODER wie man das hier macht, lach. Volle Kanne. Grins.

Nee nicht wirklich volle Kanne, sondern nur so schnell das dieses Rütteln in eine leichte Massage des Hintern verändert wird. Dazu muss an ca. 30 % schneller Fahren als die Fahrzeuge die so eine Rüttelpiste gemacht haben.

Also sind wir mal so mit knapp 90-120 km/h über die Piste geflogen und haben natürlich eine Staubschleppe von guten (gefühlten) 5 km hinter uns hergezogen.

Hehehe, hat im Rückspiegel auch irgendwie total cool ausgesehen. Nur die armen Biker auf ihren wunderlichen Kisten, prrruusst. Nee da sind wir dann schon schön langsam geworden beim Überholen. File_057Das es Staubt lässt sich halt nicht verhindern.

Ich habe leider keine Bilder davon, denn es schreibt sich zwar ganz einfach „Da sind wir mit… gefahren“ aber in Wirklichkeit ist das Motorrad am Tanzen wie Sau, die Reifen berühren nur noch die Spitzen der Welle und sind 50% der Zeit ohne Bodenkontakt.

Und das ganze auf einer GS mit 2 Personen und Gepäck für 3 Wochen. Also das war „Rasen“ für Fortgeschrittene.

Auf der anderen Seite, war es auch Spass für Fortgeschrittene und auf dem Parkplatz in Bodie haben uns dann andere Besucher gefragt warum wir mit BMW#s fahren und bevor wir mit einer intelligenten Antwort kamen, haben die amerikanischen Biker geantwortet : „Weil die mit den Beemer’n richtig schnell über das Waschbrett fahren können, ohne auch nur einmal zu Wackeln“. Wenn der wüsste wie sich das auf dem Fahrersitz angefühlt hat.

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Servus, ich bin Joerg. Biker seit 1975, Nordrhein-Vandale nun langjähriger Beute-Bayer und ein Schreiber für dieses Blog. Auch mit meinem Namen „Joerg Wenzel“ oder dem Hastag #WhyAskWhy in anderen Social Medien zu finden wie zum Beispiel -Twitter – Google+ – Facebook – Instagram  sowie bei YouTube.

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Kleine Tour in „California“ – 1

Dubbelju www.WhyAskWhy.net 2016Vor ein paar Jahren sind wir mit zwei Freunden auf Motorrädern von „Dubbelju“ (in San Francisco) ne weile in „California“ rumgefahren.

Ja nicht mit so sprigeligen „Milwaukee Iron“ sondern mit grundsoliden BMW GS 1200. Wir hatten halt ein paar Meilen zu Fahren und da sind die schon erste Wahl. Vor allen Dingen weil wir bei meinem Lieblings Motorrad Verleiher in San Francisco immer technisch Tip-Top Fahrzeuge bekommen haben.
Dubbelju Fahne www.WhyAskWhy.net 2016

Ist wie mit Burgern, Willy’s Burger sind besser als McD, ganz einfach. Aber zuerst mal mussten die beiden GS’n ausgerüstet werden, mit Navi und natürlich auch mit Flaggen, was denn sonst.

Wir haben den Ausländer Bonus ganz und voll ausgekostet. „Officer, what Speedlimit ? Ich bin in einem Land ohne jegliche Geschwindigkeitsbegrenzung geboren und aufgewachsen“ 🙂 

Alle Geräte und Zubehör angebracht und  gleich auf zu einer ersten Tour in der Bay Area (San Francisco).
www.WhyAskWhy.net 2016Natürlich ist genau das passiert was immer passiert, wir sind bei Rot über die Kreuzung gefahren. Wie das ? Ach die Ami, nur weil sie nicht so gut aus ihren komischen Karren schauen oder weil die ruck so hoch sind das man damit nix nahes sehen kann, haben sie die Ampel HINTER die Kreuzung gebaut und du als gut erzogener deutsche Motorradfahrer fährst natürlich bis zum Licht und bleibst dann stehen.

www.WhyAskWhy.net 2016Ist nur Kacke das du hier in California genau AUF der Kreuzung stehst und von Links und Rechts die fetten Truck auf dich zukommen. Also passiert folgendes, dein Gehirn sendet ein Signal an deine Gashand, die wiederum macht das die Karre schneller beschleunigte als Du ScHEIIISSSEEEEE brüllen kannst.

Das ganze passiert dann in der ersten Woche einer solchen Tour 2-3 mal, dann hat man sich aber dran gewöhnt. Übrigens ist die Aussicht von der nördlichen Seite der Golden Gate Bridge echt schön, hab das auch schon mal ohne Wolken erlebt, nur eben nicht an diesem Tag.Wieder zurück auf der südlichen Seite der Bridge sind wir auch schon 5 Us-$ ärmer, also jedes Motorrad.

Warum ? www.WhyAskWhy.net 2016Die kleinen Gangster der Brückenverwaltung haben sich gedacht, das so viele Leute NACH San Francisco REIN wollen, das man doch eine Maut verlangen kann die sich echt gewaschen hat. Auf dem Weg AUS der Stadt RAUS muss man nix zahlen.

Ich vermute mal das sie sich eh im klaren sind das die Leute die aus der Stadt raus wollen besser nicht festgehalten werden, grins.

Aber zum Ausgleich gibt es ja gleich in der Nähe vom Coit-Tower die „Lombard Street“ (siehe Link in G-Maps). Eingeklemmt zwischen Chestnut und Greewich Street hat es die Lombard zu einem weltweit bekannten Namen gebracht.

In G-Maps gucken und die Beschreibungen Lesen, kann ich nur Empfehlen.

www.WhyAskWhy.net 2016Ach so und dann mal selber Fahren, aber bitte nicht an einem Wochenende, oder wenn Feierabend ist, oder wenn Besuchergruppen aus wasweissichnichtwo, dort sind.

Also irgendwann morgens um 3 oder so, lach.

Aber macht Spass, also nicht so richtig die  Lombard Strasse, eher die umliegenden Strassen, denn hier ist San Francisco so Hügelig, das hier die meisten Steil-Auf-Abfahrten zu finden sind. Ach ja und dies echt altertümliche aber immer noch funktionierende kabelgebundene Strassenbahn.

Zum Abschluss dieses ersten Berichts über California, mal was Witziges zu Kreditkarten. Also wenn man eine Motorradtour in den USA macht, dann sollte man Plastikgeld mit haben.

Warum ?www.WhyAskWhy.net 2016 Weil bestimmte Sachen einfach nur mit der Kreditkarte bezahlt werden können, wie die Motorradmiete und das notwendige Selbstbeteiligung. Oder eine telefonische Hotelreservierung kann so gut wie immer NUR mit einer Kreditkarte gemacht werden.

Dann sieht es auch Scheisse aus, wenn man für irgendwelche Sachen immer die Scheine Vorblättern und das Annehmer (oh das ist mein erste Neutralgeschlechtlicher Begriff heute) immer mit einem Marker die Echtheit überprüft.

Und man braucht immer mehrere Kreditkarten von verschiedenen Banken und die sollten nach Möglichkeit auch über verschiedene Konten laufen. Aber dazu beim nächsten mal mehr. Hier noch das Witzige, die Tankautomaten gestatten (manchmal) die deutsche Kreditkarte mit dazugehöriger Postleitzahl (ja der Deutschen) macht das Tanken auch zu einer Art Abenteuer.

Mehr darüber gibts beim nächsten mal, in ein paar Tagen


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SICHER fahren mit GPS

Wenn Piloten in der Ausbildung sind, wird ihnen gesagt “Erst lernst Du zu Fliegen, dann zu Navigieren”. Dieser Ratschlag gilt natürlich auch für Motorradfahrer (in abgewandelter Form). Es ist  ganz gut sich daran zu erinnern, wenn man in einer Stress-Situation ist.

Im Prinzip heißt das nichts anderes, als das Du Dich erst darum kümmerst dein Fahrzeug zu Beherrschen und auf der Straße zu halten.

Navigationssysteme (kurz GPS) sind mit generell eine Quelle der Ablenkung wird jeder Sicherheitsexperte sagen. Und ein GPS ist außerdem u.U. eine Ursache für Unfälle, so man nicht vernünftig und mit ein paar einfachsten Regeln damit umgeht.

Und hier sind DREI Gründe warum Fahren MIT GPS SICHERER sein kann.

1: Du weißt wohin du fährst.
Sich zu Verfahren ist eine der gefährlicheren Ablenkungen beim Motorrad fahren. Du musst eine Karte lesen, Dich an Straßenschildern orientieren und wirst auch noch von anderen Umständen abgelenkt. Mit einem GPS wirst Du dich seltener Verfahren. Du musst Dich nicht durch Umleitungen oder Straßensperren stressen lassen. Das GPS navigiert dich (fast immer) mit minimalem Stress auf die richtige Route.

2: Du musst keine Karten handhaben. Karten während der Fahrt zu lesen oder umblättern ist eine Fähigkeit die schon viele Biker vor Dir haben wollten und keiner hat es verhindern können das es doch nur eine Ablenkung vom Verkehrsgeschehen wurde. Das wird durch die Verwendung eines GPS verhindert.

3: Ein GPS verbessert die Nachtfahrt Sicherheit. Darüber wird eher selten gesprochen, aber meiner Meinung nach gibt Dir ein GPS in der Nacht eine bessere, nennen wir es mal „Road Awareness“. Soll heißen, das GPS kann dir Helfen den Streckenverlauf zu Wissen, bevor Du es dann im Scheinwerferlicht sehen kannst.
NEIN, man fährt in der Nacht nicht „NACH GPS“!!
Das Endet nur als Zeitungsnotiz.

Zwei Sachen sind zu Beachten:
Als erstes FÄHRST Du dann ist das Navigieren schon die 2. Priorität.
Benutze das GPS als Tool und nicht als Ablenkung.

Ach ja und das Programmieren eines GPS während der Fahrt ist eine ganz ganz DUMME Sache.

 

 


 

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Fahr ich allein ?

Weil die Frage „Fährst Du solche Touren allein?“ heute in einem anderem Medium aufkam, hier meine Einstellung zur Motorrad Gruppen Reisen Geschichte.  Auslöser war das Bild von dem Fish&Chips Shop in Südengland.

20170824_185522Ja manchmal fahre ich allein. Warum? Weil manchmal meine Buddies eben keine Zeit haben, kein Geld haben, keine Lust haben, oder ich sie einfach nicht gefragt habe. Das ist auch schwierig  die „richtige Truppe“ für eine längere Tour zusammen zu bekommen.

Bei einigen meiner Freunde ist es ganz einfach. Das geht dann so:“ Yo Stefan, wollen wir nächste Woche zum Gardasee fahren ?“, Antwort: „Klar ich komme dann am Freitag um 12:00 zu Dir und dann fahren wir los“.

Keine Planung nur ein Ziel und ein Startdatum. Ob man jetzt auf einem Zeltplatz in einem (un-)Mobile Home oder in einem Bed&Breakfast (Garni) oder einem Hotel übernachtet, wird dann während der Tour geklärt. Man weiß ja noch gar nicht ob man überhaupt zum Gardasee kommt, vielleicht bleibt man ja wegen super schönen Strassen, oder einem See, oder sonst wegen irgendwas in einer anderen Gegend hängen.

Dann gibt es einige Leute die schon im Vorfeld sagen: „Aber auf einem Campingplatz / B&B / Garni / Hotel gehe ich nicht“, ohne überhaupt über die Tour nachzudenken. Denen möchte ich dann am liebsten sagen, „Ja Fick Dich doch selber“, mach ich aber nicht. Aber ich zeigen speziell den Personen all die wunderschönen Bilder von der Tour wenn ich zurück bin 🙂

Dann gibt es Touren die benötigen eine bestimmte Menge an Vorbereitung, speziell wenn es um Fähren oder Flüge geht. Typisches Beispiel ist die „Tourist Trophy“ auf der „Isle of Man“. Jeder kann auf die Isle of Man fahren, kein Problem. Jeder bekommt auch ein Fährticket (das ist nämlich das Bottleneck, oder die entscheidende Stelle die über Teilnahme oder nicht entscheidet).

Wo ist das Problem hier? Wenn man sich bei der „Steam-Packet Company“ auf der WEB_Seite ansieht wann die nächste Fähre fährt, bekommt man auch einen Platz. Allerdings NICHT in der Zeit von Mitte Ende Mai bis Mitte Juni. Da wird es eng auf der Insel wegen der Tourist Trophy. Also hier muss vorgeplant werden. Und dabei kann die Vorlaufzeit auch schon mal 1 (ein) Jahr betragen.

Aber zurück zum eigentlichen Thema, fahre ich so was lieber allein oder mit mehreren Teilnehmern. Ehrlich? 2 – 3 Personen aber dann ist Schluss. Ich mag keine riesen Gruppen, beim Fahren wohlgemerkt. Nachher am Zielort ist mir das sogar Recht das viele Leute da sind. Aber auf der Fahrt ? Nee, da doch lieber noch 1-2 Motorräder in meiner Gruppe und das war’s. Und am liebsten Leute die ein gewisses Maß an Eigenständigkeit besitzen.

Die Truppe für die kommende IoM Reise scheint so zu Funktionieren. Das wird bestimmt gut.  Die erste Gruppen Challenge wird die Fähre nach Newcastle, lach. Da Liegen wir dann zu viert (4) eine einer Kabine, grins, ich glaube aber das sind Etagenbetten, lach. Ausserdem höre ich mein Schnarchen nicht, grins.

Zweites Handicap sind dann Ausländische Feiertage (in England z.B. andere Ferien und Bankholidays), die sollte man auch im Auge behalten. Nicht so wie im Herbst, auf dem Weg nach Stonehenge vergessen(oder besser nicht gewusst) das an genau dem Wochenende ein langes Bankholiday in der UK war. Und alle an die Küsten in den Süden zum Kurzurlaub gefahren sind. Demzufolge ist meine Idee mit, „Da fahre ich jetzt mal hin und guck mal nach einem Motel Zimmer“ völlig ins Wasser gefallen und ich bin bis in die Nacht nach nach Norden gefahren um ein Zimmer in einem „bezahlbaren“ Motel zu bekommen.

Das geht mit mir allein und noch 3-5 anderen Leuten die ich kenne, aber der Grossteil der Leute die ich kennengelernt habe, sind eher nicht Abenteuerfest und brauchen eine genaue Planung.

OK, Holidays und Ferien sind eingeplant, was man aber nicht Beeinflussen kann ist das Wetter. Und da die Klima Erwärmung nur eine Erfindung der Chinesen ist (sagt jedenfalls der allwissende Mr. Trump in den USA) macht man sich besser auch darüber sein eigenen Gedanken, wenn eh schon geplant wird. Also sollten die geplanten Routen, die sicherlich durch die schönsten Gegenden Europas verlaufen, eine Wetter-Abkürzung beinhalten. Muss bei einer Planung immer mit bedacht werden. Das macht die Routen-Übersicht nicht gerade klarer, aber am Ende ist es einfacher morgens im Motel aufzuwachen, Dauerregen festzustellen und mit einem Klick auf die Alternative-Route umzustellen, als erst Stundenlang nach einer anderen Strecke zu suchen, dazu hat man ja die Zeit VOR der Tour investiert. Die muss man dann nicht WÄHREND der Tour verplempern.

 


 

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