März – Vegas and then some

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Las Vegas war eigentlich ursprünglich Fort Baker aber das war um 1860. Beim Bau des Hoover Damms hatte dann der Mobster „Bugsy Siegel“ die ersten Hotels und Spieler hier und das war dann in den 1940 Jahren der Anfang von Las Vegas (witzig, Bugsy hat seinen eigenen Wikipedia Eintrag, grins).

Diese und noch viel mehr Informationen stehen in der Wikipedia unter Las Vegas. Was uns immer wieder hier herzieht ist eigentlich die fette Show die diese Stadt bietet und die GENIALEN Hotels.

Also wenn man günstig übernachten will, dann unter der Woche mit einem Gutschein. Rabatt Coupons sind übrigens eine grosse Sache hier den USA.
Wie kommt man daran ??
IMG_1605Am besten irgendwo vor Vegas tanken und dann in den am Strassenrand stehenden Metallkästen ein bisschen suchen, sehen aus wie Zeitung – Verkaufsautomaten bei uns hier in Deutschland. Aber in den USA findet man dort kostenlose Rabatt-Gutschein-Hefte. Also nicht Heftchen, sondern HEFTE, je nach Gegend kann man auch schon mal 100 Seiten haben.

Wie funktioniert das dann ?? An der Tankstelle noch das gewünschte Hotel aussuchen und dann die 0800er Nummer der Reservierung Hotline anrufen. Bei der Reservierung ziemlich am Anfang erwähnen das man ersten einen Rabatt Coupon hat und zweitens das man AAA Mitglied ist. Das sind die nicht die Amerikanischen Anonymen Alkoholiker, sondern die Amerikanische Automobil Assoziation das Gegenstück zu unserem ADAC.

OK man sollte seine ADAC Karte auch mit haben, dort steht nämlich das die eine Kooperation mit dem AAA haben. Und wir als ADAC Mitglieder die gleichen Rabatte wie Amerikanische Fahrer bekommen. Kein Problem das die Tour mit einem Motorrad gemacht wird, dahingehend wird man nicht diskriminiert. Also mit dem Coupon und der AAA (spricht man „Triple A“) Karte bekommt man dann meistens einen Doppelten Rabatt.

Wenns noch billiger werden soll, dann sind die Motels in Henderson oder noch ein Stück weiter weg von Vegas eine Anlaufstelle. IMG_1652Sind übrigens alle von Indern betrieben, oder es sieht so aus, also wirklich alle Motel in der Umgebung sind in der Hand von Indern. Genau wie die Taxis in San Francisco und auch in Las Vegas in der Hand von Pakistanis sind. Und einige von denen können sogar fahren. Aber für uns Mitteleuropäer ist die Fahrweise von den Jungs eher Grenzwertig. Deswegen mit dem Bike fahren, dann kann man fast immer auch direkt vor dem Hotel sein Bike abstellen.

Und da die Jungs und Mädel beim Valet-Parking meistens keine Ahnung von Motorrädern geschweige denn BMW haben (und meistens wegen zu kurzer Beine auch nicht herunterkommen) bleibt das Bike dort stehen wo man es Parkt.

So ein Tip noch, wenn man Hunger hat, kann man entweder in eines der Millionen Restaurants gehen, IMG_1600oder eines der Restaurants in einem Casino mit einem Gutschein (Rabatt-Buch) besuchen. Hier ist immer „ALL YOU CAN EAT“ 24h am Tag für einen recht geringen Betrag. Bei den Drinks sieht es dann etwas Mau aus, aber wenn man in „Old Town Las Vegas“, also auf dem „Historical Strip“ in einem Casino, sagen wir mal schon ein paar hundert Dollar im Black Jack gewonnen hat, darf man auf Kosten des Hauses Trinken. Klar um deine Kohle im wirren Kopf wieder zu verzocken. Aber wir sind ja hier um uns zu Amüsieren, oder ? Nicht ? Also ich fahre da immer hin um Spass zu haben und dazu gehört auch das Glücksspiel. Sonst könnte man ja auch in eine x-beliebige Stadt fahren und ein oder zwei Bierchen trinken.

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Las Vegas hat eine NASCAR Rennstrecke, wenn es interessiert mal die 8 Zylinder Boliden fahren zu sehen, sollte sich den Termin für das EINE Rennen im Internet aussuchen

Wie es der Zufall so will ist eines am kommenden Wochenende.
Kobalt 400 Sunday, Mar. 06 / 3:30 PM ET Las Vegas Motor Speedway “ Ehrlich hab ich nicht mit der NASCAR abgesprochen. Also ich kenne da jemanden der vorher Karten organisieren kann. Da solche Rennen immer ein eher Familiäres Event sind, bekommt an die Karten (also gute Karten) für unter 100 $ und die Plätze sind dann echt gegenüber der Boxengasse.

Wobei die Show rundum einfach Super Klasse ist. Wir haben uns bei einem Besuch dort ein Rennen einer kleineren Klasse angesehen, wirklich es lohnt sich. Und es lohnt sich einen Tag dafür zu investieren. Das Dröhnen der Motoren ist einfach unbeschreiblich, viele sind nach so etwas dem V8 Virus verfallen.

Keine passenden  NASCAR Event gefunden, dann würde ich noch die Dragster versuchen, denn auch so was hat Las Vegas, einen TOP-FUEL Drag Strip. Also die Dinger die in knapp 4 Sekunden auf um die 500 km/h Beschleunigen und dann nur noch mit einem Fallschirm abgebremst werden können. Termine findet man auch im Internet.

So morgen geht es weiter in Richtung Grand Canyon.

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Grand Canyon and some (2016)

Ältere Geschichte einer Tour von 2016 in California und den angrenzenden Staaten.

File_151Von Las Vegas geht es in Richtung Grand Canyon. Aber bevor wir am bekanntesten Loch der Erde ankommen, finden wir einige wundervolle Plätze, geniale Aussichten und einfach schöne Landschaften.

Von Vegas kommt man als erstes mal ins Valley of Fire (National Park). Hier kann ich nur jedem empfehlen, besucht das Valley of Fire am Abend. Wir sind tagsüber durch die Felsenlandschaft gefahren und haben immer wieder ein Ohh und Ahh losgelassen bei all den Farben (im vornehmlichen) Rot-Ton.


Was sagen unsere Freunde von Wikipedia dazu ?

File_145Valley of Fire State Park ist der älteste State Park in Nevada. Er ist ungefähr 17,000 ha groß und wurde schon im Jahre 1935 zum Park ernannt. Sein Name kommt von dem roten Sandstein, dem AZTEC SANDSTONE welcher durch Sanddünen aus dem Zeitalter der Dinosaurier gebildet wurde.“ Das am Abend durch die Reflektion der Sonne eines der Highlights des Parks und natürlich irre Romantisch.

Im Valley mal die Mouse’s Tank Road bis zum Ende fahren, das lohnt sich. Aber dann geht es von hier aus geht weiter File_168am Muddy River nach Glendale auf den Interstate in Richtung Utah und dann in Hurricane wieder runter. Der Interstate 15 ist hier bergig, kurvig und es macht Spaß ihn zu Fahren. Warum in Hurricane wieder runter ? Na weil der Grand Canyon von hier aus jetzt im Süden liegt.


In Jacobe Lake auf den #67 (gibt’s einen Highway #69 hier, lach) und dann zur NORTH RIM des Grand Canyon.

Aber zuerst sollte man sich mal um einen Schlafplatz kümmern, am besten hier denn in der Gegend um Jacobe  kann man noch einen Platz finden mit einer Gruppe und vor allen Dingen muss man nicht einen Arm und ein Bein bezahlen. Aber dann steht der Weiterfahrt zur North Rim nichts mehr im Weg. File_141

Warum unbedingt die North Rim ? Hat mehrere Vorteile.
1. Es sind nicht so viele Busse mit Touristen hier.
2. Es sind nicht so viele Busse mit Touristen hier. Und
3. die Aussicht ist wahrscheinlich noch genialer auf das große Loch.

Also ich rede immer sehr Respektlos über den Grand Canyon. Das hat auch seinen Grund. Er wurde in Millionen von Jahren vom Colorado geschaffen und es interessiert den Fluss und auch den Canyon absolut nix was ich darüber denke.

Und auf der anderen Seite schaut man von oben in einen Canyon. „So what“ Wenn man runter könnte, mit dem Motorrad natürlich, laufen kann jeder, aber so bleibt der Fluss ERSTMAL allein. Ach so und wenn man lange dort gelebt hat, ist jeder Besucher aus Europa Feuer und Flamme und will sich den Einschnitt ansehen.
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Das bringt mich wieder und immer wieder (insgesamt schon 14 mal) dorthin.

Viel besser wäre es wenn man in den Canyon rein fahren kann. Geht auch, aber auf der anderen Seite, in Sedona, da kommen wir noch hin.

Der Colorado River wird auch besucht. Abends am Grand Canyon auf einer Felsplatte sitzend und den Sonnenuntergang beobachten, hat was Magisches.

Aber der Hammer ist der Sternenhimmel. Hier gibt es so gut wie keine Licht-Verschmutzung, Las Vegas ist mehrere hundert KM entfernt, die einzelnen Hotels auf der anderen Seite des Canyons leuchten auch nicht rüber. Ehrlich ich habe bisher keinen schöneren Nachthimmel gesehen, als in dieser Gegend um die North Rim des Grand Canyons. File_172

Bei der Rückfahrt zum Hotel aufpassen, es gibt hier viel mehr Wild als man glauben würde und die Viecher sind nicht mit unserem Damm-Wild zu vergleichen, die Hirsche sind hier echt mächtig. „Wilderness“ halt, also aufpassen und Bremsbereit die 30 oder 40 km zurück zum Hotel fahren. Vielleicht doch ab und zu anhalten, auf Bären aufpassen, aber den Nachthimmel ansehen. Es ist eine Show, für uns die wir in Städten leben ist ja das gefunkel der Sterne auf dem Land in Deutschland schon Klasse.

Aber hier in Utah in einem der größten Schutzgebiete, hat es selbst VW nicht geschafft die Luft zu verschmutzen und die Sterne stehen am Himmel wie kleine Diamanten. Auf der anderen Seite ist es auch um 23:00 noch so warm das man sich einfach mal auf eine Bank am Straßenrand setzen kann und die Seele baumeln lässt.

Versucht das mal, es wirkt.

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