A calve named „Joerg“

Bi-Lingual: English further down.

Ich bin ein mehr oder weniger „regulärer“ Besucher der Isle of Man im Mai/Juni zur „Tourist Trophy“ und im August/July dem „Manx GP“ und in diesem Jahr nun auch im Juli zum „Southern 100„. Ich fahre auch „fast“ immer auf den gleichen Zeltplatz,  nämlich zum „Silly Moos Campsite„. Wie aus dem Namen ersichtlich , ist das eine Farm, genauer eine Milchfarm auf der Isle of Man im Norden, in der Nähe von Ramsey.

Es hat sich als sehr nette Geste herausgestellt das ab und zu den neugeborenen Kälber Namen von Camper erhalten. Und dieses Jahr war ich dran, grins. Das Kalb „702141“ hat den Namen „Joerg“ bekommen. Natürlich fühle ich mich geehrt und freudig überrascht. Damit hatte ich ja nun wirklich nicht gerechnet.

Das ganze mag für den ein oder anderen kein grossen Deal zu sein. Für mich ist es eine kleine Anerkennung und Wertschätzung der Campingplatzbetreibern. Es macht das zu einem Event zu dem man gerne geht, sozusagen ein Familien Event.

Danke nochmal an Fiona und den Rest der Gang, die bei der Namensauswahl meinen gezogen haben 🙂

ACalfNamedJoerg

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Translated with www.DeepL.com/Translator

I am a more or less „regular“ visitor to the Isle of Man in May/June for the „Tourist Trophy“ and in August/July for the „Manx GP“ and this year also in July for the „Southern 100“.

I also „almost“ always go to the same campsite, namely to the „Silly Moos Campsite“. As the name suggests, this is a farm, more precisely a dairy farm on the Isle of Man in the north, near Ramsey.

It turned out to be a very nice gesture that from time to time the newborn calves get names from Camper. And this year it was my turn, grin. The calf „702141“ got the name „Joerg“. Of course I feel honored and joyfully surprised. I really hadn’t reckoned with that.

The whole thing may not be a big deal for one or the other. For me it is a  recognition and appreciation of the campsite operators. It makes this an event you like to go to, a family event so to speak.

Thanks again to Fione and the rest of the gang who chose my name 🙂

Übers Kochen, unterwegs

Nicht Motorrad, also nicht direkt.
KOCHEN muss auch mal erwähnt werden.

Na das könnte jetzt aber sehr kurz werden, wie :
– Feuer machen,
– Rost über die Glut,
– Fleisch drauf
– wenn es leicht verbrannt riecht einfach Essen. 

OK, hier die längere Version.
Zuhause koche ich ganz gerne. Nicht das meine Frau das nicht könnte, nein es macht mir einfach Spass festzustellen ob das was ich da fabrizieren in den Magen oder die Mülltonne geht. Es macht mir Spass.
Meistens wird das nichts extravagantes, eher in die Richtung gesunde Hausmanns Kost.

Auf Tour, wenn ich Zelte, hab ich in den letzten Jahren festgestellt, das ich dort auch gerne Koche und hier sind so einige meiner Gedanken dazu.

KocherIch hab ne ganze Zeitlang mit einem Bundeswehr Benzin Kocher, also der Coleman Version der Bundeswehr gekocht. Der war aber nur gut um Zeug zu verbrennen, oder Wasser heiss zu machen. Die Flamm-Regulierung war einfach nicht in den Griff zu bekommen. Oder ich bin zu doof dazu. Oder ich sollte vielleicht nicht die Brenner aus gebrauchten Ost-Armee Bestände kaufen. 

Dann bin ich mal ne Zeitlang mit einem echtem Coleman Benzin Kocher unterwegs gewesen, aber der ist nicht da Gelbe vom Ei, einfach weil hier die Heizleistung nur schwer über einen längeren Zeitraum zu kontrollieren ist. Wasser geht, alles andere brennt über kurz oder lang einfach an.

Dann kamen die GAS Kocher der verschiedenen Hersteller. Man merk schon das ich so einiges ausprobiert habe. Die Dinger die AUF der Gaskartusche sitzen sind zwar echt winzig zum Mitnehmen, aber wackelig wie Sau, da hab ich mehr umgekippt als gekocht. Und nein ich bin nicht sooooo Ungeschickt.

Im Augenblick koche ich wieder mit Gas und das mit einem 17 Euro Gaskocherder wie eine kleine Herdplatte aussieht. Damit kann MANN ganz gut die Temperatur regeln, die Spiegeleier werden nicht komplett durchgebraten und schwarz, sondern genießbar. Das Fleisch bleibt „einigermassen in Form“ und hat keine verbrannten Ecken, alles andere funktioniert sowieso. Und zum Glück ist der kleine Kocher in einem „verpackbaren“ Plastikkoffer untergebracht, der es erlaubt das zur Not oben auf das Top-Case zu packen.

Ja Gas ist nicht überall zu bekommen, ich weiss, aber das Problem hatte ich noch nie. Sollte ich in eine Gegend kommen wo es keine Gasflaschen zu kaufen gibt, dann wechsle ich wieder auf den „Multifuel“ von Dragon um. Da wo es kein Gas gibt, liefert Amazon nicht hin, deswegen fahre ich dann da nicht mit dem Motorrad hin, lach. Ich schleppe den Scheiss doch nicht immer mit.Pizza

Kochen, also der teil mit der Energiequelle ist jetzt erledigt. In  der Not gibt es übrigens PIZZA, ein Lieferservice ist immer um die Ecke. Aber darum ging es ja nicht. Pizza bestellen, auch am Hafen von Liverpool, kann fast jeder der ein Mobiltelefon hat. Ob die dann auch wirklich dorthin geliefert wird steht auf einem anderem Blatt.

Aber was kocht MANN denn so ? Zuerst einmal alles was einfach ist und maximal 2 Töpfe benötigt, denn ich habe nur zwei. Eintöpfe, klar  das ein oder andere vom Grill, also Schnitzel/Kotelett, Würstchen, usw. Zum Frühstück das ein oder andere Spiegelei, Rührei, oder irgendwas dazwischen. Abends kommt meistens der (das) BBQ ans Werk und dort werden dann Rind-, Huhn,- Truthan-,fleischige  Sachen aber die/der ein oder andere Paprika, Grillkäse, Maiskolben hat den Weg über den Grill in den Mund gefunden, Grins. 

Beim Cover-Foto ganz genau hinschauen, dort ist zu sehen was die Filmcrew von GoT mit den Drachen unter Umständen gemacht haben könnte.  Zumindest mit denen die hier beim Dreh verwendet wurden.  
Drachen sind so ersetzlich 🙂

Also was nimmt denn nun von Zuhause mit. Klar die Ausrüstung ZUM Kochen. Töpfe Pfanne, Wasserkessel, nach Möglichkeit aus Leichtbaumaterial wie Aluminium.

Side not to my american friends, it is ALUMINIUM not „aluminum“, hehehehe.

Tja dann wäre da noch Gewürze, wie Salz, Pfeffer, Paprika (mein Liebling), die entweder bei einem Kurztrip von Zuhause mitgenommen werden, oder bei längeren Ausflügen für kleines Geld vor Ort gekauft werden können. Genauso wie die Zutaten wie Fleisch, Gemüse und Obst. Das kaufe ich immer frisch auf dem Markt oder im Supermarkt an der Frischtheke. Irgendwie gehört das lokale Angebot beim Essen einfach zum Urlaub dazu.
AbendbrotManchmal muss man aber in den sauren Apfel beissen und etwas kaufen das auf den ersten Blick wirklich gut aussieht aber dann durch falsches Kochen nicht schmeckt. Kann passieren, deswegen sind  meine Urlaube ja ein kleines bisschen „Abenteuer Urlaub“. Aber keine Angst ich bin bisher noch nicht verhungert.

An den Tagen wo es spät wird weil die Tour einfach länger gedauert hat als geplant, gibt es die bewährte Käse/Wurst-Stulle. Und keine Panik das Bierchen ist das sogenannte „Stiefel Bier“, das getrunken wird nach der Rückkehr während die Stiefel / Boots noch am Fuß sind.

Wo ich das Bild sehen, frage ich mich jetzt wo das handliche kleine Messer geblieben ist. Vielleicht auf der „Isle of Man“, na gut da kommen wir ja wieder hin. Im Hintergrund ist die grüne Versand Kiste zu sehen. Die Erklärung dazu ist aber ein anderer Beitrag.

 


 

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Servus, ich bin Joerg. Biker seit 1975, Nordrhein-Vandale nun langjähriger Beute-Bayer und ein Schreiber für dieses Blog. Auch mit meinem Namen „Joerg Wenzel“ oder dem Hastag #WhyAskWhy in anderen Social Medien zu finden wie zum Beispiel -Twitter – Google+ – Facebook – Instagram  sowie bei YouTube.

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IoM TT ??

Wie dir sagen die Abkürzungen nix ?

Im Mai / Juni ist jedes Jahr die „Tourist Trophy“ auf der Isle of Man
Was ist also diese ominöse „Tourist Trophy“? Am besten bei Wikipedia nachschauen.
Und warum fahren wir da hin ?Wegen der Atmosphäre, wegen der Motorradrennen, wegen der neuen Freunde die wir dort gemacht und auch alten Freunden die wir dort getroffen haben.

Wegen der Party in Douglas, dem Feuerwerk, der „Lady Isabella“, weil ich die Insel wirklich mag, weil die TT ein Grund ist, in London,  die Towerbridge zu besuchen,  ach und wegen dem Rennen, aber das hab ich ja schon gesagt.
Wie kommt man nun dorthin ? Ist relativ einfach, hier ist die „faule“ Variante.

Von München aus, nach Rotterdam (oder einen der anderen Häfen die eine UK Verbindung anbieten) und mit dem Schiff auf die Ostseite von Mittel-England fahren lassen.

Dort dann mit Linksverkehr zur Westküste von Mittel-England (Liverpool oder Heysham) selber Fahren. Dann wieder die Fähre zur IoM benutzen um schließlich und endlich auf der „Motorradfahrer“ Insel anzulanden.

Mit welchen Kosten muss man Rechnen ??
Fähren:
– Rotterdam nach Hull ca. 260 € EINFACH (2Personen/1Bike inkl. Verpflegung)
– Liverpool / Heysham nach Douglas ca. 360 € Hin u. Her (2Personen/1Bike)
Unterkunft:
– Zeltplätze ca. 7-15 Euro pro Tag / Person (2Personen/14 Tg  280 € )
Verbrauchstoffe:
200 € Benzin 2.300 km (Fahrstrecke)

20160530_171421Dazu kommen noch Ausgaben für Verpflegung, Getränke auf der Insel und natürlich die sonstigen Kosten wie Souvenir, T-Shirts,
usw. auch mal 500 € Einplanen.

520+360+280+200+500 = 1860 € bei 2Personen und 1Bike als relative unterste Grenze auf dem Zeltplatz für 14 Tage.

Ja ja, ist mir schon klar das es auch noch billiger geht, aber auf der anderen Seite ein Besuch der „Tourist Trophy“ sollte nicht auf dem „letztem Cent“ sein.
SERVICE: Überall auf der knapp 60 km langen Strecke ist Zuschauen erlaubt und auch erwünscht. Es gibt Sicherheitsbereiche die Eingehalten werden müssen, oder irgendwelche Anwohner die nicht Tausende von Personen in ihrem Vorgarten haben wollen. Hier eine PDF Datei der Stellen wo man NICHT stehen darf. Gibt auch einen guten Überblick über die Rennstrecke.

Noch ein SERVICE: Der schönste/netteste/sauberste/angenehmste  Campingplatz (meine persönliche Meinung) ist übrigens „Silly Moos„.

Zum Wettercheck hier die Live-WebCams auf der Isle of Man

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Bild anklicken, hinten in der Mitte Schildchen lesen 🙂

GOT – Service:
Das „Würstl„-Bild gibt Auskunft über den Werdegang der Drachen von „Game of Thrones“ nachdem die Aufnahmen beendet waren.
Grösser machen durch Anklicken.

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