Wüstenfüchse

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Gestern wollte ich eigentlich was über die Geisterstadt BODIE schreiben, aber da ist mir Essen und das anschliessende Fress-Koma dazwischen gekommen, deswegen gab es gestern auch nur die Bilder von Besuch in Bodie. Wie wir da hingekommen sind stand auch schon im Beitrag davor, (der mit der Staubfahne, nicht der mit dem „Bros vs. Bitches„).

Für eine genauere Geschichtsbeschreibung von Bodie, kann ich nur die Beschreibung in Wikipedia empfehlen. Interessant fand ich den Satz, das man den Ort umbenannt hat weil man eine Verwechslung mit dem Wort „Body“ also im Sinn von „Leiche“ vermeiden wollte. Und dann ist Bodie doch zu einer Leiche geworden, einer hübschen aber doch einer Leiche.

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Als Übernachtungsort ist Bridgeport in der Gegend eigentlich der perfekt. Als Ausgangspunkt für eine Tagestour nach Bodie, für eine weitere Erkundung von Yosemite, oder Mono Lake. Jedenfalls gibt es in Bridgeport ein nettes Motel zu fairen Preisen und einer guten Prise an Humor, lach.

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Hier kann man sich dann immer noch Entscheiden ob man seinem Plan folgt und nach Süden in Richtung Death Valley fährt, oder nach Norden in Richtung Lake Tahoe abdreht. Da wir eh später nach Lake Tahoe kommen werden sind wir halt nach Süden in Richtung Death Valley gefahren.  Wenn man Zeit hat, auf alle Fälle mal einen Abstecher auf den Highway # 158 in Richtung „Double Eagle Resort and Spa“ machen. Wir sind schliesslich im Urlaub und da kann man es sich gut gehen lassen. Der Hgw #159 geht dann später wieder auf den #395 zurück. Kurz danach kommt „Mammoth Mountain“ und „Devils Postpile“ wobei eine Fahrt mit der Seilbahn auf die Spitze von Mammoth Mountain eine geniale Sache ist. 11.000 und ein paar Fuß hoch, mit einer Aussicht die man sich viel länger ansehen möchte als man eigentlich Zeit hat.

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Kurz hinter Big Pine kommt ZURICH, aber keine Panik das ist nicht ein Tunnel in die Schweiz, sondern eine der vielen Städte hier, die von Auswanderern mit heimatlichen Namen  versehen wurden. Findet man in den USA sehr häufig, Munich, Berlin, Hamburg usw. alles Deutsche Namen (ok, andere wie Zürich und Wien, Cadiz und Bagdad, lach, sind auch zu finden) die man hin und wieder unterwegs findet. Wir sind mal durch Hamburg durchgefahren, das hatte irgendwas um 730 Einwohner (im Norden von Kalifornien).

Weiter auf einem sehr gut ausgebautem Highway (dem #395) RIchtung Süden. Landschaftlich eine geniale Gegend, hier kommt die Weite des Landes so richtig zu Geltung und die Berge auf der rechten Seite sind ein richtiges Gebirge und nicht nur ne Hügelkette.

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Es ist der Sierra National Park, mit Bergen in der 3.000 m Grösse. Wir sind auf dem Weg zu einem weiterem Übernachtungs-Zwischenstop, ich hab doch gesagt das dies Urlaub ist, oder ? Na jedenfalls haben wir in einem Motel in Lone Pine unser Nachtlager aufgeschlagen und sind dann in einen „Saloon“ den ich schon von früher kannte gegangen. Witzige Geschichte ist da passiert, ich hab die Chefin mit einem Bierdeckel beworfen, wurde aber nicht erschossen, sondern habe einen Aschenbecher zum Rauchen bekommen. Lach. Jedenfalls ist keines der vielen Bud’s schlecht gewesen, grins und wir sind am nächsten Morgen dann sehr früh (also wirklich früh) um kurz nach 5:00 (brrr) wieder losgefahren um das Death Valley zu befahren und Erkunden.

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Was zieh man eigentlich bei solchen Trips an ? Oben auf dem Tioga Pass in 3.000 m Höhe war es schon echt Schattig, also eher unsere normale Sommer Motorradbekleidung. Das ist aber VIEL ZU VIEL in der Wüste. Klar gibt’s immer wieder mal den ein oder anderen Touristen der das Death Valley im T-Shirt befährt, aber es hat sich bewährt eine eher dünne Baumwolljacke aus US-Army Beständen  zu erwerben und diese dann zu Tragen.

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Hilf vor allen Dingen vor der Sonne und transportiert die Körperflüssigkeit die man verliert (nennt man auch Schwitzen) grossflächig ab und kühlt dabei ein kleines bisschen. Jeans, leichte Sommerhandschuh und immer eine Kopfbedeckung auf. Ist für uns Weicheier eher Überlebensnotwendig. wenn nix bei der Hand ist, einfach den Helm Auflassen, dann kann man auch +55 C in Badwater (einem der tiefsten Punkte in den USA) locker aushalten. Na gut man kann es Aushalten. Und Trinken, Trinken und nochmal Trinken. Hört sich wie eine Binsenweisheit an, aber es wird sehr schnell sehr häufig Vergessen und dann hat man mit Kopfschmerzen im harmlosen Fall zu kämpfen. Muss im Urlaub nicht sein. Für die Motorradreise hat sich Gatoraid (ein Isotonischer Drink) bewährt. Weil der gleich die Mineralstoffe und Spurenelemente ausgleicht.

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Wir sind eh schon in einem für uns ungewohnten Environment, da muss der Körper nicht auch noch ausfallen. Also nochmal Trinken Trinken Trinken. Selbst so kleine Läden wie dieser an der Strasse haben irgendwas aus der Isotonischen Getränke Region im Angebot. Und der hier hatte geniales Chili con Carne, lach. Da greift man gerne zu, weil Motorrad fahren doch Hungrig macht, lach.

Am nächsten Tag geht’s dann weiter das Death Valley erkunden.

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Bandit 2000

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Woher stammt nur meine Vorliebe für Japanische Vierzylinder.

Irgendwie kommt das von der Kawasaki GPz 900 R, aber es gab natürlich noch andere GENIALE Motorräder.

Eines davon war der Vorgänger meiner SUZUKI GSX 1400.

Die Suzuki GSF 1200 Bandit, hier in der Amerika Ausführung. Ich hab ein paar Jahre in den USA gelebt und eines der Motorräder dort war eben jene GSF 1200 Bandit. Das ganze wurde noch mit ein paar Teilen von „Holeshot“ und „Yosimura“ überarbeitet, eine kürzere Kettenübersetzung drauf und fertig ist der Ampel-Brenner mit dem überirdischen Sound. 

Warum man in den USA einfach solche Teile einbauen kann ?  Weil die keinen TÜV haben.

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Allerdings kann Dich jeder Sheriff wegen, seiner Meinung nach unsicherem Fahrzeug, aus dem Straßenverkehr ausschließen und dann wird es teuer.

Da hilft auch kein guter Anwalt und vor allen Dingen hilft kein Meckern vor Ort, das bringt so gut wie immer nur Handschellen und Stress ein.

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Aber zurück zur Bandit, in Deutschland wurde sie von den Motorrad-Medien nicht so sehr gefeiert wie sie sich in den USA gut angefühlt hat.  Mit einem breiterem Superbike Lenker hat man das Bike sehr gut in der Hand. Die etwa 98 PS sind bei „Holeshot“, durch diverse Tuningmassnahmen wie einer kompletten Vergaser-Batterie-Überarbeitung, neuen Nockenwellen und Abstimmung der Yosimura Anlage auf einem Leistungsprüfstand, auf knapp 130 PS hochgedreht worden.

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Das dann mit der Kettenübersetzung vorn 2 weniger und hinten 3 mehr, hat die Höchstgeschwindigkeit um ca. 30 % gesenkt, aber wen interessiert das schon in einem Land wo man maximal 55 Meilen (88 km/h)auf der Strasse fahren darf. Dafür ist die Bandit immer ein Hingucker gewesen, vor allen Dingen wenn irgendein Spinner in seiner Japanischen Turbogeladenen Blechkiste an einer Ampel meinte ein Sprint-Rennen bis zur nächsten Ampel zu machen.

Meistens bin ich dann schon auf der anderen Seite der Kreuzung gewesen, bevor sich das Auto mit durchdrehenden Reifen überhaupt in Bewegung gesetzt hat. das hat übrigens auch mit großvolumigen Amerikanischen Auto funktioniert.

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Nur bei den aufgemotzten Allradfahrzeugen wurde es dann manchmal etwas schwierig. Keine Ahnung warum die deutschen Redakteure das Fahrwerk bemängeln, hier ist doch alles in Ordnung.

Na gut es geht hier auch öfter gerade aus als in Deutschland und die Federung schluckt wirklich viele Kanten und Querrillen.

Leider gibt es keine Soundfiles von dem Motorlauf, aber das Bike war in meinen Augen das am besten Klingende Motorrad das ich jemals hatte. Da kommen leider die heutigen Bikes auch mit einer Klappen-steuerung nicht dran.

Nicht das der Sound extrem laut war, er war eher wie bei der GSX 1400 mit der SR-Racing Anlage ein Dumpfer Ton der beim Dreh am Gasgriff einen grollenden Sound in die Welt schickte der allen in der näheren Umgebung die Haare aufstellte.

Ich liebe diese Yosimura Anlage aber leider kann man die heute nicht mehr in der Ausführung wegen den verschärften Emissionswerten in Deutschland an eine Maschine bauen.

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Da es in Kalifornien auch sehr viele kleine Strassen durch die Berge (entweder Richtung Monterey oder in den Santa Cruz Mountains) gibt und vor allen Dingen den Skyline Boulevard, kann man hier das Drehmoment und die Leistung des Motors richtig gut laufen lassen.

Der Belag ist griffig, die Strasse einsam (obwohl gleich neben San Jose, CA) und wenn man früh morgens unterwegs war, dann traf man dort keine Sheriffs an, sondern eher Leute die für den „100 Mile Club“ trainierten. Auf alle Fälle die geniale Strasse für die Bandit. Und solche Strassen sind in dieser Gegend gar nicht so selten, deshalb ist die Bandit eines meiner bevorzugten Fahrzeuge gewesen.

Ahh die alten Zeiten, schade das es heutzutage nicht mehr möglich ist solche schönen Fahrzeuge zu bauen und zu Bewegen. Oder vielleicht doch, vielleicht sollte man sich mal eine Bandit aus dem Jahr 1999 kaufen und die dann entsprechend Umzubauen. Ist das nicht schon ein historisches Fahrzeug ?

Anyway, mal sehen was die nächste Zeit so bringt.


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Servus, ich bin Joerg. Biker seit 1975, Nordrhein-Vandale nun langjähriger Beute-Bayer und ein Schreiber für dieses Blog. Auch mit meinem Namen „Joerg Wenzel“ oder dem Hastag #WhyAskWhy in anderen Social Medien zu finden wie zum Beispiel -Twitter – Google+ – Facebook – Instagram  sowie bei YouTube.

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Kleine Tour in “California” – 2

File_046 Zurück zu dem „California“ Trip. Als weitere fahrtechnische Aufwärmrunde sind wir von San Francisco nach Santa Cruz an den Boardwalk gefahren, denn dort musste ich meine alten Freunde die Seelöwen und Surfer besuchen, grins.

Aber zuerst ging es erstmal durch die Berge hinter Los Altos zu Alice’s Restaurant. Arlo Guthry hat zwar mal ein Album gemacht das „Alice’s Restaurant“  heisst (1967) aber das ist ein anderes Restaurant und es ging um das „Alice’s Restaurant Massaker“. Andere Story, anderer Bundesstaat.

File_047Aber trotzdem ist der Highway #9 und der Skyline Boulevard immer wieder schön zu fahren. Vor allen Dingen wenn man sich einfach dem Fahren hingeben kann, ohne grossartig auf den Verkehr zu Achten (gibt da fast keinen) und die Wälder auf dem Weg nach Santa Cruz ein bisschen kühle Luft spenden.

Ach ja die Kurven sind natürlich auch Klasse, grins. Kalifornien mit seinen verschiedenen Bereichen ist schon eine coole Motorrad Ecke. Aber zurück zu der Strecke nach Santa Cruz, hier in den Bergen im „Henry Cowell State Park“ (war ein Musiker, sagt jedenfalls Wikipedia).

Man findet auch so witzige Sachen wir den Santa Cruz Mistery Spot im Wald. File_027Ich habe einige Jahre gebraucht bis ich da endlich  hingekommen bin. Man sieht doch immer wieder mal Bilder von Gegenden wo die Schwerkraft angeblich anders funktioniert.

Ein Ball rollte eine Strasse rauf und so weiter und so weiter. Hier hat man das ganze eben auf Amreikanischen Weise aufbereitet. Ist aber auch Schick.

The Mystery Spot is a gravitational anomaly located in the redwood forests just outside of Santa Cruz, California. Come experience these phenomena for yourself

Das sagt die Werbung von der WEB-Seite auch, aber ich bin sicher das es besser ist den Spot selber zu besuchen als das ich hier jetzt eine Beschreibung der „Anomalien“ aufliste, grins.

File_031Zurück zum Boardwalk, mit meinen Buddies den Seelöwen. Die Viecher liegen dort echt auf jedem Balken der Boardwalk Konstruktion.

Sieht echt ‚Lustisch‘ aus, wenn ein Seelöwe versucht aus dem Wasser mit einem Sprung von ungefähr 1 Meter auf einen der Balken zu kommen und dort schon ein zwei oder drei liegen, ist eine echt Zirkusreife Nummer. Um die Tiere von übereifrigen Touristen zu schützen sind die Beobachtungs-bereiche natürlich eingezäunt und dicke Schilder warnen File_026davor die Seelöwen zu Füttern.

Wobei ich mir immer nicht sicher bin ob das nun Seehunde oder Seelöwen sind und worin der eigentliche Unterschied besteht. Auf alle Fälle ist der Boardwalk in Santa Cruz ein Besuch wert, vor allen Dingen wenn man noch den Jet Lag in den Knochen hat.

Aber es gibt hier nicht nur gutes Essen und Unterhaltung, nein in der Nähe des Boardwalks ist auch einer der beliebtesten (nicht unbedingt der beste)  Surf Spots in der Gegend.

File_045Hab ich mal vor einigen Jahren versucht, aber das ist irgendwie nicht mein Bewegungsablauf. Rauf auf’s Brett, Welle spült dich wieder runter, rauf auf’s Brett, Welle spült dich wieder runter ………

Neben Sightseeing sind wir aber zum Biken hier und es gibt nur einen Weg von Santa Cruz nach San Francisco zurück. meiner Meinung nach natürlich.

File_021Eine abendliche Tour entlang der Küste auf dem Highway #1 und in die untergehende Sonne fahren. Ganz grosse Gefühle als Biker werden plötzlich wach und ich weiss immer noch nicht warum ich diese Gegend vor einigen Jahren überhaupt verlassen habe.

Mehr darüber gibts im nächsten Teil


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2007’ner Urlaub in California mit dem Motorrad.

Mittwoch, 20. Juni
Travel Update Mojave

Ok, der Halter für das GPS (Schwanenhals) ist heute (nach knapp 1 1/2 Wochen) ABGEBROCHEN!! So ein Scheißdreck, man sollte es dem Hersteller um die Ohren hauen. Oder es liegt am geschüttelt der BMW. Nur gut dass ich das Navi noch extra gesichert hatten. Der kluge Mann baut vor.

Dann hat in der Mojave Wüste die Sonne mal wieder angefangen meine Haut zu zerlegen, aber in 29Palms (ja so heißt der Ort) hat es einen Military Surplus Store gegeben. Dort werden Militär Ausrüstung, also Bekleidung, Ausrüstung und einiges anderes Verkauft. Ich bin nun im Besitz einer Wüsten Tarnjacke, lach. Frohen Mutes in Richtung Bagdad Cafe und eine Abfahrt verpasst. So ein Mist, bis ich gemerkt hatte dass unser Navi sofort umgeplant hatte, waren wir schon 80 Meilen weiter.

Tja und beim Pausieren wollte ich halt ein bisschen Schatten haben und habe dabei gemerkt was ‚Soft Shoulder‘ hier heißt (unbefestigter Seitenstreifen). Wir sind in der Wüste und da habe ich doch glatt die Enduro bis zur Achse im Sand versenkt (ist jetzt gerade so was wie ein Wüstenschiff).

Also Koffer runter, alles Zeug vom Moped runter und an die Seite gelegt. Wirklich nur 3 Meter neben der Strasse auf dem Weg in den Schatten. Dann habe ich Marion erstmal zum Schieben angeschafft, aber nachdem sie mit Dreck (angeblich Sand) eingepudert war und das Motorrad nun so tief steckt, dass es von allen steht, musste Plan B her.

Also Marion auf das Moped, ja jetzt kommt auch sie mit beiden Füssen auf den Boden denn die Karre steckt bis zur Achse im Sand.. Ich habe mittlerweile angefangen das Hinterrad auszugraben, schön mit schräge nach oben. Hatte ich schon erwähnt, das wir in der (mitten drin ) Mojave Desert sind? Knalle heiss, so um 109-112 F  (um +40 C) ?
Also nach ner 1/4 Stunde graben und buddeln konnte ich dann die BMW (Marion darauf hat da dann auch schon keinen Unterschied gemacht) stückchenweise zurück in Richtung Strasse ruckeln/ziehen /fluchen/schieben/ drücken/schwitzen/ fluchen/ ziehen/ruckeln/zerren und siehe da weitere 15 Minuten später stand sie wieder auf festem Grund. Und ich wollte eigentlich nur noch Sterben, lach.

Welche Marketing Menschen hat eigentlich BMW, das ist doch keine Enduro, von wegen GS (Gelände Strasse), meiner Meinung nach ist die GS 1200 ein  Koffer der NUR auf Asphalt fahren kann, jetzt weiß ich auch wie sich die arme Sau von Ewan McGregor gefühlt haben muss. Marion verteidigt schon wieder das Motorrad an sich und sagt Ewan und sein Kumpel Charlie wären mit dem Teil schliesslich auch angekommen, na schaun wir mal.

Wie haben mittlerweile auch schon die ersten Ausfälle an dem Teil. Der Tankgeber spinnt schon seit 29Palms. Zeigt immer leer an, obwohl der Tank rappelvoll ist. Aber mit der neuen Sitzeinstellung (vorn hoch hinten runter) kann ich sogar die 230 Meilen von heute ohne Probleme aushalten.

Das Hotel hat einen schönen großen Pool, den wir dann auch abends um 20:30 zum entspannen und Sand & Salz entfernen genutzt haben. Der Sand bröselt aus den Koffern, aus den Helmen, aus den Klamotten und aus den Schuhen. Speziell bei Marion, grins. Mehr über die weitere Tour  morgen wenn wir endlich Bagdad Cafe gefunden haben werden. Übrigens sind wir gerade in Needles direkt am Interstate 40 an der Grenze von CA nach AZ.

 

 

 


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