2300km Rocket-Ride

Tacho_1024x768So die ersten 2300 km auf der Rocket sind rum. Was kann ich bisher sagen ?? IST IMMER NOCH GEIL WIE AM 1. TAG!!
Rocket-Fahren ist FUCKING COOL !!

Wie hat alles angefangen (im Schnelldurchgang). Bei Triumph am Pressetag teilgenommen. Frau verliebt sich in Rocket und dann die Maschine gekauft.

Nach dem ersten Wochenende ist dann das Bike zum 1.Service gefahren worden und hatte da 996 km auf der Uhr.

RocketMaedelIn der Zwischenzeit hat sich das neue Bike ganz toll in den vorhandenen Fuhrpark eingefügt und  auch die Rocket Besitzerin fühlt sich ganz ausgezeichnet auf dem Teil.

Wenn man mal mit einer Rocket fährt, dann fährt man ein Motorrad das immer und in allen Lagen einen Vorschub produziert der Atemberaubend ist. Es fühlt sich an, als wenn der Magen sich um die Wirbelsäule wickelt. Oder wie man das auch immer anders Beschreiben kann. So nach dem Motto, na dann wollen wir mal Überholen, Upps schon dran vorbei. Genau, so schnell kann das mit der Rocket gehen. Deswegen heisst sie ja auch so.

RocketIII_1024x1017Bisher sind keine Defekte aufgetreten, ich hatte das auch nicht anders erwartet. Die Rocket hat einen „Fly-Screen“ in Matt-Schwarz mit weißen Streifen bekommen um die Instrumenten Becher ein bisschen zu schützen. Der „Fly-Screen“ hat aber keinerlei Windschutz. Auch das hatte ich nicht anders erwartet.

Der Kraftstoffverbrauch hält sich im unter 10 L Bereich. Die Rocket Roadster ist bei 193 km/h abgeregelt aber wer will schon immer mit dem Tempo bei dem breiten Lenker fahren. Es ist nicht geplant die Rocket noch sonst irgendwie zu Verändern oder zu Erweitern. Na gut ich suche immer noch einen Platz für die Stebel aber bisher noch nix gefunden. Ach ja ein Navi-Halter für das „Garmin Zumo 660“ wurde noch angebaut. Das war es dann aber auch schon.

Die Beifahrerin (und Besitzerin) der Rocket ist immer noch Hellauf begeistert und wann immer es zum Biken geht wird die Rocket zuerst gewählt. Will ich damit extrem lange Strecken fahren ?? Wahrscheinlich eher nicht. Aber um hier im Alpenvorland Touren zu fahren ist die Rocket eines der genialste Motorrad.

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November Bilder Buch Tour

Was soll ich sagen, schaut euch die Bilder an, das Wetter war der Knaller heute.

Wirklich nett ist die Begegnung mit anderen bei diesem Wetter, jeder hat ein fettes Grinsen im Gesicht, vor allen Dingen die Motorradfahrer.

Klar ist es morgens erstmal Kalt und Nebelig, ist ja auch kein Hochsommer. Aber gegen Mittag sind die Temperaturen um 17 C PLUS und das fühlt sich einfach GUT an.

 


 

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Wir fährt sich eigentlich eine eigene Postleitzahl ??

Einer Einladung von Triumph Motorrad Deutschland folgend sind wir (meine „Pillion-Writer“ und ich) am Samstag nach Rosbach (bei FFM) gefahren und haben uns einige der Motorräder aus der aktuellen Produktpalette angesehen und auch ein paar davon Probegefahren.

Aber alles der Reihe nach, erstmal frühstücken, grins. Das ist schon mal ein guter Start in den Tag und dann hat Uli Bonsel und sein Team eine Klasse Veranstaltung auf die Beine gestellt. Firmen Informationen über Triumph in unterhaltsamer Weise präsentiert,  Tourguides für die aus der gesamten Republik angereisten und genügend Mitarbeiter aus dem technischen Bereich vorhanden um die Fragen der Teilnehmer zu beantworten.

Danke, alles gut gemacht, wir haben uns wohl und auch willkommen gefühlt.

Ach und dann ging es raus auf das Firmengelände wo schon die Englischen Schönheiten in ausreichender Anzahl warteten (kennt ihr das noch “ Her mit den kleinen Engländerinnen„, lach). Die Entscheidung fiel mir heute aber total leicht und ich habe mir gleich das Schwergewicht der Truppe geangelt. Die „Triumph Rocket III Roadster„, was für eine Maschine!

Wer ist nur auf die Idee gekommen eine 2,3 l Dreizylinder Engine in ein Motorrad einzubauen?? Egal, wer auch immer das war, vielen Dank dafür.

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Hier bekommt ein Motorrad endlich seine eigene Postleitzahl. Wie sich das anfühlt wenn man mit seiner eigenen Postleitzahl durch den Taunus fährt?

FUCKING GREAT 🙂

Beim Überholen frag’ ich mich nicht in welchem Gang ich gerade bin und ob die Beschleunigung ausreichen wird, sondern mit welcher Geräuschkulisse ich fahren will.

Es gibt da mehrere Optionen, einfach nur den (elektrischen) Gashahn auf und ohne eine große Veränderung der Soundkulisse ist der Überholvorgang abgeschlossen, selbst wenn man ursprünglich in der höchsten Fahrstufe mit 50 km/h fährt.

Tja dann könnte ich eine Steigerung in die Sache bringen und 1 Gang runterschalten, damit auch jeder in der näheren Umgebung mitbekommt, dass hier gerade beschleunigt wird.

Oder die Version die mich nach dem Motorrad süchtig macht, 2 Gänge runterschalten, die Umklammerung der Beifahrerin  sowie die Trompeten von Jericho genießend, das Opfer (bei dieser Beschleunigung gibt es keine Gegner mehr) überholen.
(Anmerkung der Sozia: ‘schnupfen’ würden die Bayern sagen).

Und um es kürzer zu sagen, “Soo-Cool” . “Great” und “Fucking Great”.

Das könnte ich den ganzen Tag machen. Nur gut dass ich auf einer Leihmaschine sitze und mir keine Gedanken über die Haltbarkeit des Hinterrads machen muss.

Auf der anderen Seite sind die Bremsen auch völlig auf der Höhe der Technik, ABS kombiniert mit richtig zupackenden Scheiben-Bremsen eliminieren die Geschwindigkeit ohne dass man drüber nachdenken muss.  Die Federung ist komfortabel aber bestimmt nicht “Butterweich”, genau so wie sie meiner Meinung nach für einen Cruiser sein sollte.

Alles in allem fühle ich mich „Sau-Wohl“ auf der Rocket III und könnte mir vorstellen das die Roadster ein weiteres Motorrad in unserem Fuhrpark werden wird. Ich muss allerdings nochmal mit meinem Finanzvorstand und auch Triumph reden, denn 18K-€ für die voll ausgestattete Rocket III sind ein dicker Batzen, selbst wenn man ein Motorrad in Arnold Schwarzenegger Format dafür bekommt.

Rocket III

Hier aber zum Vergleich die Meinung meines  “Pillion-Writer”.

Der Tag der Überraschungen oder „überblüft“ – der Triumph Pressetag am 14.6. in Rosbach.

Ich darf mit meinem Motorradfahrer zu Triumph zum Probefahren, ich werde wieder die  gefahrenen Maschinen aus Sicht des Sozius betrachten (Mein Fahrer sagt ich bin der “Writing Pillion”, was soviel wie heißt wie “Schreibende Beifahrerin”).

Der Event findet rund um den Feldberg im Taunus statt, Treffpunkt ist das Firmengelände von Triumph in Rosbach. Wir werden mit einen leckeren Frühstück empfangen. Das Wetter ? Na ja, es ist stark bewölkt, der Horizont zeigt sich tiefschwarz, aber an Ende des Tages sind es wirklich nur 2 Tropfen die vom Himmel fallen..

Im Rahmen einer sehr informativen Firmenpräsentation werden die Tour Guides vorgestellt, die drei Gruppen von Probefahrern (u.a. Blogger von Hamburg bis München) durch die kurvenreiche Gegend und zeitlich abgestimmt an die Fotopunkte führen werden.

Ich bin schon auf vielen Maschinen vieler Hersteller auf dem hinteren Polster der Sitzbank gesessen und dachte, ich würde die verschiedenen Modelle immer bereits im Vorfeld in die richtige Schublade einordnen können, aber dann begegne ich der “Triumph Rocket III Roadster”. Die zeigt mir, dass Schubladendenken nicht die beste Vorgehensweise ist. Sicherlich erleichtert es meist die erste Klassifizierung, aber manchmal landet man ganz weit neben der Realität.

Ich öffne folgende Schublade: “unhandliche Cruiser” und stopfe die Rocket III rein – VERSEHENTLICH, wie sich im Folgenden zeigt.

Triumph Rocket III

Und dann nähere ich mich der ersten Probefahrt und stehe erstmal vor der Maschine:
Ich betrachte das neben der Bulligkeit der Maschine verschwindend kleine Sitzpad für den Beifahrer und die Nähe der Auspuffrohre zu den Fußrasten und entscheide mich -trotz der eigentlich geringen Höhe der Sitzfläche- über die Fußraste aufzusteigen. Linker Fuß also auf die Fußraste, linkes Bein strecken und damit den Körper über das Moped heben, rechtes Bein über das Heck schwingen und auf der Fußraste aufsetzen, dann hinsetzen. Gute Entscheidung, so beschließe ich für mich, denn ich bin nicht -wie befürchtet- an den Auspuff bekommen.  (So steigt man übrigens auch bei Pferden auf, nur ein Hinweis)

Gewohnheitsgemäß möchte ich die Sitzposition optimieren und suche nach einer Möglichkeit mich mittels Aufstützen auf die Sitzbank oder (nicht vorhandener) Haltegriffe hochzustemmen um die Sitzposition neu zu wählen…  aber Moment mal … die Sitzposition kann nicht verbessert werden, denn ich sitze schon optimal.

Bei der ersten Kurve bin ich froh, als wir diese beim vom Fahrer gewählten Radius unbeschadet genommen haben. Bei dem Kreisverkehr dahinter bin ich nicht sicher ob wir den langen Weg außen herum oder den kurzen mittendurch wählen werden – aber nach diesen beiden erfolgreich absolvierten Gewöhnungsmanövern ist das Moped wie angewachsen an meinen Fahrer und benimmt sich wie eine kleine, leichte, handliche Maschine.

Ich hatte zunächst Bedenken, ob ich mich beim Beschleunigen festkrallen werden muss – aber weit gefehlt, ich sitze wie festbetoniert auf der Maschine (und die Armierungseisen in diesem Beton sind auch wohl platziert, kein bisschen nach vorne oder hinten klappen).

Wie sieht es denn aus, könnte ich meinen Dienst als „Hütehund“ bei Touren mit anderen erfüllen? Ich sehe im Spiegel meine Haare fliegen – ich habe heute früh mein Halstuch vergessen, und so machen sich die Haare auf in die Luft und flattern unter meinem Helm. Aber es ist ganz egal, dass ich die Straße hinter uns nicht sehe, die Fahrer, die uns folgen, sollen sich einfach am sonor donnernden Gebrüll der originalen Auspuffanlage orientieren, sie können uns einfach nicht verlieren.

Die Soundkulisse hat dann auch gleich eine Mitfahrerin dazu animiert immer hinter uns her zu fahren, hört sich wahrscheinlich dahinter noch besser an, als auf dem Motorrad und da ist es schon eine Gänsehaut erzeugende (legale) Soundkulisse, alles aus einem 2,3 l Dreizylinder.

Beim ersten Stopp will ich meiner Überraschung über diese Maschine Ausdruck verleihen und beginnen meinen Satz mit: „ich bin total über-„, mein Gehirn arbeitet im Hintergrund und beschließt dass überrascht in diesem Zusammenhang ein viel zu wenig aussagekräftiges Wort wäre und verblüfft doch besser passen würde und so vollende ich den Satz zu: “Ich bin total überblüfft“.
Ja genau, das trifft es am besten, ich bin überblüfft!

Die Rocket Roadster ist nicht nur Roadster sondern eher ein “Road Star” mit Tourer-Qualitäten, eine ausgiebige Ausfahrt auf dieser Maschine kann ich mir jederzeit vorstellen.

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Zum Wenden auf übrigens kleinstem Raum wechselt mein Mann auf der Rocket überraschenderweise von seiner gewohnten Richtung gegen den Uhrzeigersinn zum wenden im Uhrzeigersinn (für mich wäre die Richtung selbstverständlich, weil ich wegen meinen zu kurzen Armen die Kupplung loslassen müsste und nicht schleifen lassen könnte, wenn ich mit diesem breiten Lenker im Uhrzeigersinn zu wenden versuchen würde… aber er kuppelt doch gar nicht, wozu auch..). Das fällt mir einfach mal wertfrei auf.

Cruiser sind ja nicht so meine am liebsten (bei-)gefahrenen Maschinen, aber die Rocket…, die Rocket passt einfach gar nicht in diese Schublade.


Technische Daten und den ganzen anderen Kram gibt’s wie immer bei Triumph Motorräder im WEB oder bei deinem Triumph-Händler deines Vertrauens.

Bilder : Copyright bei „Triumph Motorcycles

 


 

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IoM Anreise

IoM ? was soll das denn sein ?? IoM ist die Abkürzung für Isle of Man. Eine kleine Insel in der Irischen See zwischen England und Irland.

Hier finden jedes Jahr zwei sehr wichtige Motorrad Events statt. Von Ende Mai bis Mitte Juni die „Tourist Trophy“, die  und von Ende August bis Mitte September der „Manxx Grand Prix“ oder auch unter „Classic TT“ bekannt. Dazu findet man im Internet eine ganze Menge Informationen, aber in Kürze fand ich den Beitrag bei WISSEN.DE ganz gut.

Eigensinnig, klein und ein bisschen skurril: Auf der Isle of Man zwischen Großbritannien und Irland ist alles ein wenig anders. Königin Elisabeth II. ist zwar Staatsoberhaupt  zum Vereinigten Königreich gehört das Eiland von der doppelten Größe Dortmunds allerdings nicht. Die Insel hat eigene Gesetze und verlangt ihren Bewohnern nur niedrige Steuern ab. Wer über die “Fairy Bridge nahe der Hauptstadt Douglas geht, grüßt nach altem keltischen Brauch die Feen, um kein Unglück auf sich zu ziehen. Die antiquierte Dampfeisenbahn an der Ostküste bringt es gerade einmal auf 40 km/h und stellt keine Gefahr für die Inselkatzen dar, die keine Schwänze haben. Ach ja, und das berüchtigste Motorradrennen der Welt findet hier statt: die Tourist Trophy. Seinen Rang als Motorrad-Mekka unterstreicht die Isle of Man vollends durch die jährliche Austragung des Manx Grand Prix, der Mitte August beginnt.

Warum zur IoM und nicht zu einem GP-Rennen nach sagen wir mal Brünn?
Zuerst einmal die Fans. Um sich die Rennen (es sind eine ganze Menge, eine Woche Training in verschiedenen Klassen und dann 1 Woche Rennen und den verschiedenen Klassen) auf der Insel zu kommen muss man schon mal Planen, oder extrem viel Geld in einen Flug investieren. Oder verdammt viel Glück haben und ein zurückgegebenes Ticket zu ergattern. 

Also muss geplant werden, damit trennt sich der Fan vom Enthusiasten.  Und die Enthusiasten sind mir lieber, weil sie so viel in die Reise zum „ROCK“ gesteckt haben, das man sicher ist die wollen auch einen gute Zeit haben.  Klar gibt es immer wieder den ein oder anderen, aber das sind die typischen 1%er die es einfach nicht Verstehen können oder wollen was die Tourist Trophy auf der Isle of Man für alle anderen bedeutet.

 

 

 


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Reisevorbereitungen für die Motorradtour in Kalifornien und Nevada

Der Kollege von Kettenritzel hat ein paar sehr gute Informationen über USA Reisen zusammengefasst. Einfach mal durchlesen.

Wenn ihr jetzt auf den Geschmack gekommen seid und eine Motorradtour in den USA plant, dann gibt es ein paar Kleinigkeiten, die ihr vorher planen solltet. Visum bevor ihr in die USA einreisen könnt…

Hier gehts zum kompletten Artikel :
Reisevorbereitungen für die Motorradtour in Kalifornien und Nevada

 


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