Urlaub : Was nicht so alles Passieren kann

Tja, diese Woche sind zwei Freunde von mir zu Besuch und wir Fahren eine kleine Runde zum Donau Durchbruch nach Kehlheim. Die Fahrt mit der Seilfähre ist immer eine Reise Wert. Nach einem längerem Plausch mit dem Fährmann (es war wenig Betrieb) sind wir nun über alles aus der Gegend aufgeklärt. Ich wusste z.B. nicht, das der Fährmann vom Gemeindlichen Bauhof gestellt wird.

Ansonsten nix besonderes, oder vielleicht doch. Wir sind nämlich mit den Motorrädern gefahren, heißt das Wetter war entsprechend gut. Ist das nicht sooo Traurig, der August, früher einer der schönsten Sommer Monate, ist zu einem Regen Monat geworden.

Irgendwo habe ich gelesen das die durchschnittliche Sommertemperatur dieses Jahr in Bayern bei 18 C gelegen hat. Das ist doch KEINE Sommer. Aber ich wollte doch was ganz anderes.

Also wir kommen von der Tour zurück und Spielen ein bisschen mit Obst und einem Golfschläger rum, also erst ein paar Übungsbälle zum Anwärmen durch den Garten gejagt, dann wurde es schon schwieriger und eine Pflaume musste her (wohlgemerkt, alles im Garten, nach ein paar Bierchen und immer noch in voller Motorrad Montur). Das war aber nach Meinung der Umstehenden nicht so sehr schwierig, deshalb musste ein Pflaumenkern her, der ging dann auch in eine Geo-Stationäre-Erdumlaufbahn ein und irgendjemand rief „Und jetzt einen Apfel“.

Nur gut das ich auch einen Baum mit Boskopp (eine Apfelsorte) im Garten habe, also einen gefallenen Apfel auf ein Tee gestellt und für einen Schlag vorbereitet. Aber da war sie wieder, die „Gute Idee“ und irgend jemand holte eine Digital-Kamera, denn diesen Abschlag müsste man auch Filmen (see in Youtube here).

Wenn es am Ende vom Film „zu sehr Wackelt kommt, liegt’s einfach daran, das der Kameramann sich (im wahrsten Sinne des Wortes) fast tot lach.

Das ärztliche Resultat am nächsten Morgen war, das der Kameramann sich einen Darmriss gelacht hat. Jetzt liegt er im Krankenhaus und muss operiert werden. 
Die Urlaubsreise mit einem „Lachen beendet“

 

„Namaste Bitches“ – oder mal Motorradfahren

Es gibt ’ne Youtube Serie die „Namaste Bitches“ heisst. Es geht um einige Yoga-Trainer (oder heissen die wirklich Yoga-Lehrer ?) von denen eine „Dame“ die Sache eher ernst nimmt und die anderen dann nur auf Internet Präsenz und nicht auf Yoga als Lebensweise hinarbeiten. Was das ganze jetzt mit Motorrad fahren zu tun hat ??

Erstmal kann ich mir sehr gut Vorstellen das die zwei im Bild auf einem Motorrad eine sehr gute Figur machen, aber noch viel wichtiger ist das Motorrad fahren eine Lebensweise ist und das es solche und solche Biker gibt.  Nein, meiner Meinung nach sind nicht alle Biker gleich.

Es gibt die Schönwetter-Fahrer, die ihre polierte Maschine nur raus holen wenn es mit Sicherheit nicht Regnen wird und die Strecke mit Sicherheit sauber ist.

Tja und dann den Biker der darauf schwört das seine alte Maschine die beste ist, die er/sie jemals gefahren ist, weil ja „wenn neumodischer Kram dran ist auch viel kaputt gehen kann und das kann ich nicht mehr Reparieren“. Ahh ja, na gut lass ich jetzt mal so stehen.


Wenn keine Off-Roadstrecke dabei ist, war es keine gute Tour Biker, kennen ich persönlich ein paar. Da muss das Motorrad auf alle Fälle einmal in den Dreck, sonst sind die nicht glücklich.


Eine lokale Rennstrecke muss unbedingt im Programm sein und da wird dann auch gekachelt was die Karre hergibt. Von solchen Leuten versuche ich persönlich immer ein bisschen Abstand zu halten.

Ich fahre nur Motorräder einer bestimmten Marke, Grüsse auch keine anderen und will auch nicht mit anderen Marken zusammen in einer Gruppe fahren. Gibt es, kenne ich aber niemanden persönlich. Ich fahre vielleicht nicht das richtige Motorrad um dazu zu gehören.


Es gibt Motorradfahrer die fahren gerne in Gruppen, es gibt welche die fahren gern allein. Einige mögen grosse Motorräder, andere kleine Handliche, wieder andere haben mehr als ein Motorrad und wechseln, und so weiter und so weiter.

Warum ich das jetzt so ausführlich Beschreibe? Weil alle Biker, egal welcher Gruppe einige Grundregeln befolgen. Der Wind muss um die Nase wehen. Egal wo man ist und einen Biker als Biker anspricht, bekommt man mit Sicherheit die Information die man haben möchte und meistens noch ein paar Tips dazu.


Alle Biker sind die besten Biker auf der Welt und können alles. Aber einige sind auch so Einsichtig das sie sich von Zeit zu Zeit Weiterbilden (Wink, Motorrad Sicherheit Training)

Ach so es gibt noch 2 grosse Gruppen von Bikern. Die eine Gruppe ist mit 15/16 auf dem Mofa in Kontakt mit 2 Rädern und einem Motor gekommen. Die Mitglieder dieser Gruppe haben meistens auch schon Bekanntschaft mit den harten Grenzen der Physik gemacht und haben eine entsprechende Fahrweise die man fast immer für ein bisschen zu schnell halten könnte, wenn man genau hinsieht.

Der Grund ist relative einfach. Diese Biker sind eher darauf aus, aus Erfahrung gelernt, einen Ausweg in ihrer Sichtweite zu Suchen. Im Gegensatz zu den Bikern die erst später, so zwischen 40 und 50 den Schein gemacht haben. Die machen natürlich auch alles richtig, wenn sie mit dem Bike unterwegs sind, aber ein kleines Detail macht sie irgendwie Langsamer.

Nämlich die Geschichte mit dem gelernten „In Sichtweite Stehenbleiben“ muss für diese Biker meisten möglich sein. Na klar gibt es Überschneidungen zwischen den beiden Ansätzen, aber in der Real World ist das fast immer so anzutreffen.

Ja ist natürlich meine eigene Meinung, ist ja auch mein Blog, lach. Aber ich fahre schon seit 1975 auf diesen komischen Kisten mit fragwürdigen Geradeauslaufeigenschaften, gehöre also zu der ersten Gruppe und daher bin ich vielleicht ein bisschen Voreingenommen. Prrussstt

Ach so, kleiner Tipp, geht ins Fitnessstudio und macht euch bereit für die neue Saison. Und damit ihr auch wieder in den Kombi passt und nicht über Winter-Leder jammert (das Scheiss Leder ist schon wieder über den Winter eingelaufen).

Bei „Fit for Fun“ findet ihr mit Sicherheit ein paar gute Hilfen wie das gehen könnte.

A calve named „Joerg“

Bi-Lingual: English further down.

Ich bin ein mehr oder weniger „regulärer“ Besucher der Isle of Man im Mai/Juni zur „Tourist Trophy“ und im August/July dem „Manx GP“ und in diesem Jahr nun auch im Juli zum „Southern 100„. Ich fahre auch „fast“ immer auf den gleichen Zeltplatz,  nämlich zum „Silly Moos Campsite„. Wie aus dem Namen ersichtlich , ist das eine Farm, genauer eine Milchfarm auf der Isle of Man im Norden, in der Nähe von Ramsey.

Es hat sich als sehr nette Geste herausgestellt das ab und zu den neugeborenen Kälber Namen von Camper erhalten. Und dieses Jahr war ich dran, grins. Das Kalb „702141“ hat den Namen „Joerg“ bekommen. Natürlich fühle ich mich geehrt und freudig überrascht. Damit hatte ich ja nun wirklich nicht gerechnet.

Das ganze mag für den ein oder anderen kein grossen Deal zu sein. Für mich ist es eine kleine Anerkennung und Wertschätzung der Campingplatzbetreibern. Es macht das zu einem Event zu dem man gerne geht, sozusagen ein Familien Event.

Danke nochmal an Fiona und den Rest der Gang, die bei der Namensauswahl meinen gezogen haben 🙂

ACalfNamedJoerg

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Translated with www.DeepL.com/Translator

I am a more or less „regular“ visitor to the Isle of Man in May/June for the „Tourist Trophy“ and in August/July for the „Manx GP“ and this year also in July for the „Southern 100“.

I also „almost“ always go to the same campsite, namely to the „Silly Moos Campsite“. As the name suggests, this is a farm, more precisely a dairy farm on the Isle of Man in the north, near Ramsey.

It turned out to be a very nice gesture that from time to time the newborn calves get names from Camper. And this year it was my turn, grin. The calf „702141“ got the name „Joerg“. Of course I feel honored and joyfully surprised. I really hadn’t reckoned with that.

The whole thing may not be a big deal for one or the other. For me it is a  recognition and appreciation of the campsite operators. It makes this an event you like to go to, a family event so to speak.

Thanks again to Fione and the rest of the gang who chose my name 🙂

“Stinkefinger“

Ich bin mit meinem besten Freund im Sauerland unterwegs und es ist Ende Februar. Schönster blauer Himmel aber immer noch Sau kalt. Tja und nach einiger Zeit fahren, haben wir in der Gegend von Attendorn an einer Pommes-Schmiede angehalten. Die hatten Kaffee und den brauchten wir auch um uns die Finger zu wärmen.

RetroReflektierend

Ja damals hatte ich noch keine Heizgriffe, die kamen erst als ich fast 50 wurde.

Jedenfalls stehen wir am Straßenrand neben der Pommes-Hütte und wärmen uns die Finger am Kaffee und irgendwie kommen Erzählen wir uns welches unser KÄLTESTER Finger ist. Bei mir war es der Zeigefinger der rechten Hand, weil ich den an dem Gasgriff oft „runterhängen“ lasse.

Und mein Freund reibt sich den rechten kleinen Finger und meint „Ich glaube das dieser hier mein kältester Finger ist, nee warte mal der hier ist Kälter“ und streckt seinen Arm aus und zeigt seinen „Stinke-Finger“ in Richtung Straße.

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Tja und da fährt gerade ein Auto vorbei, die darin Kids darin sehen einen Biker der diesen Mittelfinger ausstreckt und Unisono strecken uns dann ihre „Stinkefinger“ hin.

Wir schauen uns an und verfallen in ein brüllendes Lachen, weil die Situation eben so komisch war.

So kann man auch Missverstanden werden.

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200 PS Und Mehr

200 PS Und Mehr. Wieviel Motorrad braucht der Mensch?

Die wirklich DUMME Diskussion ob und warum Mann / Frau 200 PS (+200er) in einem Motorrad braucht kann beendet werden. Der nachfolgende Artikel bringt es auf den Punkt. Ende aus Feierabend.

Hier der Artikel in der „NWZ Online“ 
http://www.nwzonline.de/auto-motor/wieviel-motorrad-braucht-der-mensch_a_24,0,493459159.html


Am Ende kommt der wichtigste Punkt warum die +200er zwar am Markt sind aber eher ein Nischendasein fristen.

„Trotz Leistungsplus, modernster Technik und der optischen Nähe zu reinen Rennmaschinen entwickelt sich das Supersportler-Segment zu einer immer kleineren Nische. Ein denkbarer Grund dafür ist, dass die zusammen gekauerte Körperhaltung einfach nicht zum immer älter werdenden Durchschnitts-Biker passt. Vergangenes Jahr sanken die Verkaufszahlen bei den Supersportlern in Deutschland um mehr als 23 Prozent auf knapp über 4500 Fahrzeuge. Die deutlich schwächeren Klassik-Modelle legten zu – um satte 89 Prozent.“

Und genau das hat sich am Freitag auch auf der IMOT gezeigt. Die „Vergreisung“ des Motorradfahrers. Da konnte man den ein oder anderen Herrn sehen, dem sein Kumpel / Frau geholfen hat auf das Bike zu kommen. Respekt für den Versuch, aber die Herren werden mit Sicherheit keine +200er Kaufen und am Randbereich fahren. Ansonsten war die Anzahl der „Graumelierten“ schon erstaunlich hoch. Klar es war Freitag, aber trotzdem, der Altersdurchschnitt war mit Sicherheit um die +50.

🙂 🙂 🙂

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