Sind Rollerfahrer eigentlich Doof?

Triumph Rocket III

Wenn ich mir den morgendlichen Berufsverkehr so ansehe, dann muss ich feststellen das Rollerfahrer anscheinend entweder in der Schule bei Physik nicht aufgepasst haben (negative Massenbeschleunigung, bzw. kinetische Restenergie/Restgeschwindigkeit bei Aufprall auf Festkörper), oder eine geniale „Kampfpiloten Reflexausbildung“ hatten, oder einfach nur DOOF sind.

Das IFZ hat eine Seite mit den wichtigsten Informationen erstellt. Die findet der geneigt Leser HIER. Auch „MotorradOnline“ hat Informationen dazu erstellt mit dem IFZ.

Der ADAC hat verschiedene Fahrzeuge gegeneinander antreten lassen. Auch hier war das Ergebnis mehr oder weniger vorhersagbar. (siehe Video)

Bremsen001ADAC

Und zu guter letzt die Jungs von „Auto Motor & Sport“ haben sich auch mit dem Thema beschäftigt. Das Ergebnis sieht man hinter dem LINK im Bereich Bremsen.

Und die beobachteten Rollerfahrer??
Auf Tuchfühlung mit dem vorherfahrenden Fahrzeug, als wenn sie nix gelernt hätten.

Oder eben einfach DOOF sind.

(Auch Kleintransporter-Fahrer, Mietwagen-Fahrer, Taxifahrer, BMW 3er Fahrer, BMW 5er Fahrer, SUV Fahrer, egal ob männlich oder weiblich, sind in der gleichen Kategorie.)

Scheisst Euch nicht an!

Mein Blogger Kollege in Österreich hat einen BEMERKENSWERTEN BEITRAG verfasst. Ausnahmsweise heute nix von mir, sondern von Dieter Wellmann dem Schreiber bei : http://www.riskride.at/

Hier geht’s los.

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Scheisst Euch nicht an!

Publiziert am 18. März 2015 von Dieter Wellmann

Lieber Verkehrsminister! Liebe Hochsicherheitsindustrie!
Scheisst Euch nicht an!

Werner Munter ist Risikoforscher mit Bikerlook. Die einen nennen ihn eine Sicherheitskoryphäe, für andere ist er DER „Lawinenpapst“. Er selbst bezeichnet sich als „Unsicherheitsexperte“.
Eine für mich gewichtige Idee von Werner Munter ist die Unterscheidung zwischen gutem und schlechtem Risiko. Risiko ist laut Munter dann gut, wenn auf 100.000 Personentagen ein Todesfall kommt (Personentage!!! NICHT Personen!). Eine ähnliche Norm schwebt auch dem Verband Deutscher Sicherheitsingenieure für die Industrie vor.

Nun die entscheidende Frage: Ist das Risiko “Motorradfahren” gut?

OK! Kopf in den Fahrtwind, Hände vom Lenker und Rechenschieber aus der Schublade. Los geht’s:

Zugelassene Motorräder in Österreich (Stand 31.Dezember 2014): ca. 465.000 Stück

Wenige haben mehr als ein Motorrad. Manche sind Vielfahrer. Einige bewegen ihr Liebstes nur manche Tage im Jahr. Viele fahren tägliche auf zwei Rädern in die Arbeit. Wenn jemand von Euch besser schätzt, lasst es mich wissen. Ich tippe mal defensiv auf 300.000 in Betrieb genommenen Motorräder im Jahr. Im besten Fall fährt der 08/15-Motorradfahrer das halbe Jahr an ca. 26 Wochenenden eine kleine Runde. Ergibt daher 26 gefahrene Tage. Also 7,8 Millionen Personentage nach Werner Munter (26 x 300.000)!

Hätten wir in Österreich also 78 getötete Motorradfahrer jährlich (7,8 Mill. dividiert durch 100.000), dann wäre das Risiko „Motorradfahren“ GUT und AKZEPTABEL.

2014 gab es knapp über 70 tödlich verunglückte Motorradfahrer in Österreich, (2012/68; 2011/67; 2010/64). Also:

BITTE, liebe Hochsicherheitsindustrie, lieber Verkehrsminister, lasst unsere Leidenschaft unberührt. Lasst uns Motorradfahrer in Zukunft selbst bestimmen, ob wir ABS, Warnwesten, Protektoren oder Airbags verwenden. Warum soll ein und dieselbe Wahrscheinlichkeit getötet zu werden in der Industrie und im Bergsport akzeptabel und gut sein, beim Motorradfahren jedoch schlecht?

risk’n’ride,
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http://www.riskride.at/wordpress/allgemein/scheisst-euch-nicht-an/

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In eine ähnliche Richtung geht auch Clemens Gleich’s Blog Eintrag .
http://www.mojomag.de/2015/03/sagt-mir-nicht-wie-ich-motorradfahren-soll/

Sagt mir nicht, wie ich Motorrad fahren soll

– Clemens Gleich in Kategorie(n) eine Spur, Kommentarhabarber – 17.03.2015

200 PS Und Mehr

200 PS Und Mehr. Wieviel Motorrad braucht der Mensch?

Die wirklich DUMME Diskussion ob und warum Mann / Frau 200 PS (+200er) in einem Motorrad braucht kann beendet werden. Der nachfolgende Artikel bringt es auf den Punkt. Ende aus Feierabend.

Hier der Artikel in der „NWZ Online“ 
http://www.nwzonline.de/auto-motor/wieviel-motorrad-braucht-der-mensch_a_24,0,493459159.html


Am Ende kommt der wichtigste Punkt warum die +200er zwar am Markt sind aber eher ein Nischendasein fristen.

„Trotz Leistungsplus, modernster Technik und der optischen Nähe zu reinen Rennmaschinen entwickelt sich das Supersportler-Segment zu einer immer kleineren Nische. Ein denkbarer Grund dafür ist, dass die zusammen gekauerte Körperhaltung einfach nicht zum immer älter werdenden Durchschnitts-Biker passt. Vergangenes Jahr sanken die Verkaufszahlen bei den Supersportlern in Deutschland um mehr als 23 Prozent auf knapp über 4500 Fahrzeuge. Die deutlich schwächeren Klassik-Modelle legten zu – um satte 89 Prozent.“

Und genau das hat sich am Freitag auch auf der IMOT gezeigt. Die „Vergreisung“ des Motorradfahrers. Da konnte man den ein oder anderen Herrn sehen, dem sein Kumpel / Frau geholfen hat auf das Bike zu kommen. Respekt für den Versuch, aber die Herren werden mit Sicherheit keine +200er Kaufen und am Randbereich fahren. Ansonsten war die Anzahl der „Graumelierten“ schon erstaunlich hoch. Klar es war Freitag, aber trotzdem, der Altersdurchschnitt war mit Sicherheit um die +50.

🙂 🙂 🙂

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Bullerei :-)

Aus gegebenen Anlass unterbreche ich die Reihenfolge der Stories und komme mit etwas sehr sehr Altem, also eine Storie aus den 80er, aber mit Bezug zur Neuzeit. Los ging es mit einem Bild bei Facebook. Und wie ich noch mit Tränen in den Augen da sitze und drüber Nachdenke ob ich nicht genau zwei solcher Typen kennen, fällt mir die Storie aus dem 80er Jahren ein.

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Ich fahre mit meiner damaligen LAB (Lebens Abschnitts Begleiterin) aus dem Sauerland (auch bekannt als Woll-Gebirge) so mir nichts dir nichts mit knapp 180 km/h auf der Autobahn. Das Fahrzeug ? Es war meine geliebte Kawasaki „GPz 900 R“ und wir waren auf dem Weg nach Hockenheim, früh am Morgen im Sauerland losgefahren und deswegen entsprechend DICK eingepackt.

Leder, Jacke und noch zum Abdichten eine Regenkombi drüber. Selbst mit der in den 80er noch vorhandenen schlanken Figur, haben wir ausgesehen wie zwei Michelin Männchen.

Da fahren wir also so gegen 06:00 morgens auf der Autobahn, kurz vor Hockenheim und freuen uns schon auf einen Kaffee auf dem Zeltplatz und die Überraschung unserer Freunde, das wir schon da sind. Da kommt langsam ein weinroter (ich glaube) BMW auf der linken Seite an mir vorbei und eine Uniformierte Person hält mit 2 Händen ganz verzweifelt eine Kelle halb aus dem Fenster.

Musste erstmal lachen, weil es einfach Witzig aussah, wie das Männchen versucht hat die Kelle in dem Sturm von knapp 180 km/ nicht zu verlieren, oder sie doch mir vor die Nase halten zu wollen. Ich hab dann höflich eine Hand vom Lenker genommen und ihm mit einem Finger gezeigt was ich von der Aktion halte.

Da ich aber auch damals schon wusste das man über den ersten Reflex noch Nachdenken soll, hab mir überlegt das es besser ist den Daumen als Kommunikationszeichen zu geben, anstelle des Mittelfingers. Die zwei sind dann vor mir eingeschert und ich bin langsamer geworden und ihnen auf einen Parkplatz gefolgt.

KawaHsk

OK, Kopfkino einschalten. Augen zu, folgende Situation:
2 Leute auf dem Bike, sitzen da schon seit knapp 1 Stunde in der kalten Morgenluft und sind eingepackt als wenn sie in die Antarktis wollten. Anhalten vom Bike sieht dann nicht so elegant aus. (Fertig mit dem Lachen).

Also die zwei Sheriffs, wahrscheinlich aus Österreich importiert (weil die dort damals Messinstrumente in ihrem Körper eingebaut hatten, die alten Biker Wissen worüber ich spreche), also die zwei raus aus ihrem Wagen und kommen ganz aufgeregt auf mich zu und plärren mich an, das dies eine ALLGEMEINE VERKEHRSKONTROLLE wäre und sie SOFORT meine Papiere sehen wollen.

Ich hab, immer noch bis oben hin zugepackt und im Ohr die guten Ohropax, ne runde rumgeschaut ob noch jemand da ist. Das muss den einen anscheinend noch mehr Aufgeregt haben, und er brüllt mich an, das ich sofort die Papiere abzuliefern habe. Na ja ich habe ihm dann gesagt das die Papiere in der Innentasche meiner Lederjacke sind und das ich ein bisschen Ausziehen müsse um daran zu kommen.

Meine LAB und ich habe angefangen mit dem „Auspellen“, wie man sich Denken kann, gaaaannnzzzz langsam und ordentlich. Gibt es nicht so ne Werbung von IKEA?? Der Typ packt erst seine Sachen einsortiert die gerade Ausgezogen hat. Ungefähr in der Art.

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Die zwei, ich nenne sie mal „Knallschote“ und „Kasperkopf“, sind in der Zwischenzeit immer um das Motorrad rum, haben Bilder von den Reifen gemacht (alles I.O., nagelneu und völlig legal), der Auspuffanlage (Termignioni, der gleiche Hersteller der seit neuestem auch für die neue African Twin den Auspuff produziert, war an der GPz LEGAL damals), der Verkleidung (alles Original, gab noch keine LED Blinker, also eine Sorge weniger)und alles in allem sind sie sehr aufgeregt um das Bike rum und haben immer wieder nach den Papieren gefragt.

Die kamen auch dann irgendwann einmal. Der mit dem Perso ist sofort zu seinem Wagen gestiefelt und hat anscheinend bei Mutti angerufen um zu Fragen ob ich wirklich der bin der sich mit dem Perso ausweist. Der andere allerdings hat sich alles ganz genau im Schein angesehen und ist von einer Stelle zu nächsten gerutscht und hat Nummern verglichen und eine Stelle gesucht an der er mich Ficken kann.

Anscheinend ist dann der Punkt gekommen wo er die EG Nummer der Auspuffanlage gesucht hat und weil er sie nicht finden konnte (haben die ganz geschickt in Italien nach unten gemacht, stört eh nur das Design), blafft er mich an ob ich an der Auspuffanlage rumgebastelt hätte. Das hab ich mir mit einer Andeutung einer Dienstaufsichtsbeschwerde damit verneint, das die Anlag eine komplett verschweißte Anlage ist.

Und wenn er die Nummer nicht findet, liegt das daran das er sich nicht drunter gelegt hätte, denn dann hätte er sie gesehen. Er also auf dem Rücken unter der (ist schon klar, das die glühend Heiss ist, wir sind ja gerade erst von der Bahn runter) die Auspuffanlage und verbrennt sich doch auch sofort die Finger als er versucht die Nummer mit seinem Zeigefinger zu ertasten. Es ist sooooo was von verdammt schwer nicht loszulachen bei der Situationskomik.

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Anyway, der andere kommt zurück gibt mir die Papiere und sag, die Maschine wäre sehr laut, und ich nur kurz gesagt, alle eingetragen und Street-Legal was aber ein Fragezeichen in das Gesicht der Kontrolleure gepackt hat. Kommt der andere wieder vom Boden hoch und sag zu mir: „Starten Sie den Motor mal und halten ihn dann auf 6.000 U/Min“. Das hat dann ein Fragezeichen in mein Gesicht gepackt und er erklärt mir das er HÖHREN will ob die Maschine zu Laut ist. Tja und dann geht er auf die Knie neben den Auspuff und lauscht.

Mir bliebt dann nix anderes übrig als festzustellen das der eine Unten kniet, der andere sich auch in die Richtung beugt und beide nicht sehen können ob jetzt nun 6.000 oder 10.000 anstehen. Schon mal ne 900er Kawasaki mit einer 4-in-1-Auspuffanlage auf dem Seitenständer in den Drehzahlbegrenzung laufen lassen ? Das hört sich Schrecklich an, der ganze Bock vibriert wie Sau und wandert auf der Bodenfläche. 

Dreht sich der eine um und sagt (anscheinend) „Das reicht jetzt“ und ich Grins ihn nur an und lass den Hahn offen stehen. Dann kommt der andere hoch und wirbelt wild mit seinen Armen rum, das es jetzt gut ist und er genug gehört hat.

Kaum ist der Motor aus und die beiden sind immer noch dabei das Klingeln in ihren Ohren zu beenden, kommt auf der Autobahn neben uns ein holländischer Chopper mit einer hochgezogenen Auspuffanlage (offen) und offenen Ansaugtrichter vorbei geöttelt. Wir könnten das schlürfen der Vergaser in knapp 600 m Entfernung noch hören, lach.

Und plötzlich haben die zwei also nicht besseres zu tun als mir meine Papiere in meine Hand zu drücken ruft dem anderen zu „Denk holen wir uns“ und Rennen los um sich in ihre komische Kiste zu schwingen um dem Holländischen Kollegen einen Besuch abzustatten. Ich denke mal das sie dort auch auf keinerlei Mitgefühl und auch keine Dollars gestossen sind. Damals gab es noch keine grenzüberschreitende Zusammenarbeit. 

Meine LAB und ich haben uns dann wieder angezogen und sind die letzten paar Kilometer zum Hockenheim Ring gefahren. Geschichten wie sie das Leben schreibt, kann man garnicht besser erfinden. lach.

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Servus, ich bin Joerg. Fahre 2 Räder mit Motor Biker seit 1975, „Nordrhein-Vandale“ nun langjähriger Beute-Bayer und ein Schreiber für dieses Blog. Mit dem Hastag „#WhyAskWhy“ in anderen Social Medien zu finden .
Fragen & Anregungen :

Unterstützung unser „Virtuelle Driver“ Aktion auf der „Isle of Man“.

Mehr Informationen hier : VirtuellDriver.

Bandit 2000

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Woher stammt nur meine Vorliebe für Japanische Vierzylinder.

Irgendwie kommt das von der Kawasaki GPz 900 R, aber es gab natürlich noch andere GENIALE Motorräder.

Eines davon war der Vorgänger meiner SUZUKI GSX 1400.

Die Suzuki GSF 1200 Bandit, hier in der Amerika Ausführung. Ich hab ein paar Jahre in den USA gelebt und eines der Motorräder dort war eben jene GSF 1200 Bandit. Das ganze wurde noch mit ein paar Teilen von „Holeshot“ und „Yosimura“ überarbeitet, eine kürzere Kettenübersetzung drauf und fertig ist der Ampel-Brenner mit dem überirdischen Sound. 

Warum man in den USA einfach solche Teile einbauen kann ?  Weil die keinen TÜV haben.

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Allerdings kann Dich jeder Sheriff wegen, seiner Meinung nach unsicherem Fahrzeug, aus dem Straßenverkehr ausschließen und dann wird es teuer.

Da hilft auch kein guter Anwalt und vor allen Dingen hilft kein Meckern vor Ort, das bringt so gut wie immer nur Handschellen und Stress ein.

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Aber zurück zur Bandit, in Deutschland wurde sie von den Motorrad-Medien nicht so sehr gefeiert wie sie sich in den USA gut angefühlt hat.  Mit einem breiterem Superbike Lenker hat man das Bike sehr gut in der Hand. Die etwa 98 PS sind bei „Holeshot“, durch diverse Tuningmassnahmen wie einer kompletten Vergaser-Batterie-Überarbeitung, neuen Nockenwellen und Abstimmung der Yosimura Anlage auf einem Leistungsprüfstand, auf knapp 130 PS hochgedreht worden.

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Das dann mit der Kettenübersetzung vorn 2 weniger und hinten 3 mehr, hat die Höchstgeschwindigkeit um ca. 30 % gesenkt, aber wen interessiert das schon in einem Land wo man maximal 55 Meilen (88 km/h)auf der Strasse fahren darf. Dafür ist die Bandit immer ein Hingucker gewesen, vor allen Dingen wenn irgendein Spinner in seiner Japanischen Turbogeladenen Blechkiste an einer Ampel meinte ein Sprint-Rennen bis zur nächsten Ampel zu machen.

Meistens bin ich dann schon auf der anderen Seite der Kreuzung gewesen, bevor sich das Auto mit durchdrehenden Reifen überhaupt in Bewegung gesetzt hat. das hat übrigens auch mit großvolumigen Amerikanischen Auto funktioniert.

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Nur bei den aufgemotzten Allradfahrzeugen wurde es dann manchmal etwas schwierig. Keine Ahnung warum die deutschen Redakteure das Fahrwerk bemängeln, hier ist doch alles in Ordnung.

Na gut es geht hier auch öfter gerade aus als in Deutschland und die Federung schluckt wirklich viele Kanten und Querrillen.

Leider gibt es keine Soundfiles von dem Motorlauf, aber das Bike war in meinen Augen das am besten Klingende Motorrad das ich jemals hatte. Da kommen leider die heutigen Bikes auch mit einer Klappen-steuerung nicht dran.

Nicht das der Sound extrem laut war, er war eher wie bei der GSX 1400 mit der SR-Racing Anlage ein Dumpfer Ton der beim Dreh am Gasgriff einen grollenden Sound in die Welt schickte der allen in der näheren Umgebung die Haare aufstellte.

Ich liebe diese Yosimura Anlage aber leider kann man die heute nicht mehr in der Ausführung wegen den verschärften Emissionswerten in Deutschland an eine Maschine bauen.

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Da es in Kalifornien auch sehr viele kleine Strassen durch die Berge (entweder Richtung Monterey oder in den Santa Cruz Mountains) gibt und vor allen Dingen den Skyline Boulevard, kann man hier das Drehmoment und die Leistung des Motors richtig gut laufen lassen.

Der Belag ist griffig, die Strasse einsam (obwohl gleich neben San Jose, CA) und wenn man früh morgens unterwegs war, dann traf man dort keine Sheriffs an, sondern eher Leute die für den „100 Mile Club“ trainierten. Auf alle Fälle die geniale Strasse für die Bandit. Und solche Strassen sind in dieser Gegend gar nicht so selten, deshalb ist die Bandit eines meiner bevorzugten Fahrzeuge gewesen.

Ahh die alten Zeiten, schade das es heutzutage nicht mehr möglich ist solche schönen Fahrzeuge zu bauen und zu Bewegen. Oder vielleicht doch, vielleicht sollte man sich mal eine Bandit aus dem Jahr 1999 kaufen und die dann entsprechend Umzubauen. Ist das nicht schon ein historisches Fahrzeug ?

Anyway, mal sehen was die nächste Zeit so bringt.


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Servus, ich bin Joerg. Biker seit 1975, Nordrhein-Vandale nun langjähriger Beute-Bayer und ein Schreiber für dieses Blog. Auch mit meinem Namen „Joerg Wenzel“ oder dem Hastag #WhyAskWhy in anderen Social Medien zu finden wie zum Beispiel -Twitter – Google+ – Facebook – Instagram  sowie bei YouTube.

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