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Grand Canyon and some (2016)

Ältere Geschichte einer Tour von 2016 in California und den angrenzenden Staaten.

File_151Von Las Vegas geht es in Richtung Grand Canyon. Aber bevor wir am bekanntesten Loch der Erde ankommen, finden wir einige wundervolle Plätze, geniale Aussichten und einfach schöne Landschaften.

Von Vegas kommt man als erstes mal ins Valley of Fire (National Park). Hier kann ich nur jedem empfehlen, besucht das Valley of Fire am Abend. Wir sind tagsüber durch die Felsenlandschaft gefahren und haben immer wieder ein Ohh und Ahh losgelassen bei all den Farben (im vornehmlichen) Rot-Ton.


Was sagen unsere Freunde von Wikipedia dazu ?

File_145Valley of Fire State Park ist der älteste State Park in Nevada. Er ist ungefähr 17,000 ha groß und wurde schon im Jahre 1935 zum Park ernannt. Sein Name kommt von dem roten Sandstein, dem AZTEC SANDSTONE welcher durch Sanddünen aus dem Zeitalter der Dinosaurier gebildet wurde.“ Das am Abend durch die Reflektion der Sonne eines der Highlights des Parks und natürlich irre Romantisch.

Im Valley mal die Mouse’s Tank Road bis zum Ende fahren, das lohnt sich. Aber dann geht es von hier aus geht weiter File_168am Muddy River nach Glendale auf den Interstate in Richtung Utah und dann in Hurricane wieder runter. Der Interstate 15 ist hier bergig, kurvig und es macht Spaß ihn zu Fahren. Warum in Hurricane wieder runter ? Na weil der Grand Canyon von hier aus jetzt im Süden liegt.


In Jacobe Lake auf den #67 (gibt’s einen Highway #69 hier, lach) und dann zur NORTH RIM des Grand Canyon.

Aber zuerst sollte man sich mal um einen Schlafplatz kümmern, am besten hier denn in der Gegend um Jacobe  kann man noch einen Platz finden mit einer Gruppe und vor allen Dingen muss man nicht einen Arm und ein Bein bezahlen. Aber dann steht der Weiterfahrt zur North Rim nichts mehr im Weg. File_141

Warum unbedingt die North Rim ? Hat mehrere Vorteile.
1. Es sind nicht so viele Busse mit Touristen hier.
2. Es sind nicht so viele Busse mit Touristen hier. Und
3. die Aussicht ist wahrscheinlich noch genialer auf das große Loch.

Also ich rede immer sehr Respektlos über den Grand Canyon. Das hat auch seinen Grund. Er wurde in Millionen von Jahren vom Colorado geschaffen und es interessiert den Fluss und auch den Canyon absolut nix was ich darüber denke.

Und auf der anderen Seite schaut man von oben in einen Canyon. „So what“ Wenn man runter könnte, mit dem Motorrad natürlich, laufen kann jeder, aber so bleibt der Fluss ERSTMAL allein. Ach so und wenn man lange dort gelebt hat, ist jeder Besucher aus Europa Feuer und Flamme und will sich den Einschnitt ansehen.
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Das bringt mich wieder und immer wieder (insgesamt schon 14 mal) dorthin.

Viel besser wäre es wenn man in den Canyon rein fahren kann. Geht auch, aber auf der anderen Seite, in Sedona, da kommen wir noch hin.

Der Colorado River wird auch besucht. Abends am Grand Canyon auf einer Felsplatte sitzend und den Sonnenuntergang beobachten, hat was Magisches.

Aber der Hammer ist der Sternenhimmel. Hier gibt es so gut wie keine Licht-Verschmutzung, Las Vegas ist mehrere hundert KM entfernt, die einzelnen Hotels auf der anderen Seite des Canyons leuchten auch nicht rüber. Ehrlich ich habe bisher keinen schöneren Nachthimmel gesehen, als in dieser Gegend um die North Rim des Grand Canyons. File_172

Bei der Rückfahrt zum Hotel aufpassen, es gibt hier viel mehr Wild als man glauben würde und die Viecher sind nicht mit unserem Damm-Wild zu vergleichen, die Hirsche sind hier echt mächtig. „Wilderness“ halt, also aufpassen und Bremsbereit die 30 oder 40 km zurück zum Hotel fahren. Vielleicht doch ab und zu anhalten, auf Bären aufpassen, aber den Nachthimmel ansehen. Es ist eine Show, für uns die wir in Städten leben ist ja das gefunkel der Sterne auf dem Land in Deutschland schon Klasse.

Aber hier in Utah in einem der größten Schutzgebiete, hat es selbst VW nicht geschafft die Luft zu verschmutzen und die Sterne stehen am Himmel wie kleine Diamanten. Auf der anderen Seite ist es auch um 23:00 noch so warm das man sich einfach mal auf eine Bank am Straßenrand setzen kann und die Seele baumeln lässt.

Versucht das mal, es wirkt.

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Ein Blick zurück: Quasimodo und Esmeralda

beide-bikes_1024Quasimodo und Esmeralda.
„Der mit dem Buckel“ und „die Schöne“.

Das ist das erste mal, dass ich meinen Bikes einen Namen gebe, aber es ist so passend. Ist  schon mal aufgefallen, dass die neue BMW GS1200 Adventure einen Buckel hat ?? Ich hab es erst gar nicht festgestellt, bis mich meine Frau darauf aufmerksam gemacht hat bei der Frage ob denn der Tankrucksack passen würde. Ich war mir nicht sicher, aber irgendwie hat sie recht.

Hier mal der Vergleich zwischen der 2008er GS 1200 Adventure und der 2016er Version. Bei der 2008 sieht man ganz deutlich, das der Tank eher rund/gebogen ist. Während es bei der 2016er Version der Tank eher oben flach und dann stark abfallen ist. Klar, da passt dann auch nur eine Sorte Tankrucksäcke hin .

Ohne Magneten, weil es nur Plastik gibt an der Tankoberfläche. Und es könnte auch ein Quasimodo_1024Schnellverschluss passen, aber bei der 2016 Version hab ich so meine Bedenken, denn wenn man „Keyless Ride“ hat, gibt es noch keinen passenden Adapter, oder doch ?? Morgen zu POLO und dann sehe ich mir das mal an.


Ach so und warum die BMW S1000XR jetzt „Esmeralda“ heißt ?
Die GS 1200 Adventure hat einen Buckel auf dem Tank, und die S1000XR sieht im direkten Vergleich  wunderschön aus, oder? Und da die zwei in meiner Garage stehen und ich das mit dem Namen Ding gerade habe, musste was passendes für die Schöne gefunden werden. Passt doch, so wie die Schöne und das Biest oder so, Grins.

 


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„IOM“ – Synonym für echte Biker (in den 80er)

IoM“ – die drei Buchstaben bringen mich immer zum Grinsen. Vor allen Dingen wenn ich die Motorräder und den Komfort sehe, den wir heutzutage bei unseren Touren haben. Ich will ja nicht sagen, dass früher alles besser war (oder warte mal, das war es irgendwie doch), aber im Prinzip sind die alten Stories doch immer die besten. image00599B

Zum einen, weil die meisten Begebenheiten schon vergessen / verdrängt wurden und weil auf der anderen Zeit die Erzähler jetzt so alt sind, dass es bei vielen mit der Erinnerung ein bisschen hapert und sie beim Erzählen dann immer zu sich sagen, „hmm, passt schon was ich da erzähle“, lach. Aber zum Glück hat es in den 80er auch schon Fotoapparate gegeben und ich habe noch ein paar Bilder gefunden, die ich hier zur Untermalung der Stories jetzt veröffentliche 😉

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Eine Tour fing damals an, dass man erstmal bei der Fährgesellschaft angerufen hat, oder ein Reisebüro besucht hat. Internet, hihihih, FIDO Netz war gerade das neueste Geek-Mobil.

(Don’t know FIDO, Google it for god’s sake)

Tja und dann ist man entweder über Hull mit der Fähre gefahren, oder hat den längeren Weg über Calais und Dover gewählt. Beides hatte Vorteile. Beim ersteren konnte man sich auf der Nachtfähre immer so schön Betrinken (ja auch auf der Rückfahrt, lach) und bei der zweiten Option ist man auch mal nach London gekommen. Beefeater schauten damals schon wild wenn deutsche Biker im Leder die Kronjuwelen der Queen sich näher angesehen und intelligente Witze wie „Die Dinger kriegen wir auch noch mal“ gemacht haben, lach.
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Unterkunft war in meiner 80’er IOM Zeit immer das Zelt in „Little Germany“.

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„Little Germany“ war eine Wiese an einem kleinem Bach/Fluss, die einem älterem Herrn gehört hat, der ein Herz für uns arme deutschen Biker gehabt hat, lach. Wir konnten dort für den Betrag von 20 Pfund die ganze Woche zelten. Wie cool war das denn.

(Das sind heute 27,xx Euro für eine Woche – 8 Tage Zelten pro Zelt)
Irgendwie haben sich da aber auch nur Deutsche Biker gefunden. Manchmal ist auch was kaputt gegangen. Das war aber irgendwie kein Problem, jeder hatte noch ein „richtiges“ Bordwerkzeug. Und eine Hebebühne für tiefergehende Motorreparaturen wurde auch flugs aus 2 leeren Bierfässern improvisiert, die man natürlich im Seitenwagen mitgebracht hatte, weil man die „Englische Plörre“ nicht Trinken „konnte“.

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Ach ja Rennen gab es auch, viele wunderschöne Maschinen sind in einer für uns unglaublichen Geschwindigkeit um „unsere Kurve“ rumgekommen. Und man konnte so schön Nahe an der Strecke liegen. Abenteuer oder Dummheit, keine Ahnung aber für uns war es das Grösste auf/hinter dem Erdwall zu liegen und die Bikes vorbeirasen zu sehen, immer mit dem kleinen Hintergedanken, wenn der jetzt Abfliegt, muss ich den Kopf aber einziehen. Ob es geholfen hätte? Wahrscheinlich nicht, aber es war ein geiles Gefühl 20 Meter ohne Zaun vom Renngeschehen entfernt zu sein. Solche Stellen gab es früher (und ich heute auch noch) überall auf der Insel.

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Ach ja, während und auch nach der Rennwoche ist noch ein bisschen Zeit für Entdeckungen. Manx-Wheel, ein altes Wasserrad das eine Pumpe in einem Bergwerk angetrieben hat. Manx-Cat, die Katzen OHNE Schwanz, ich bin mir nicht sicher ob das so gezüchtet oder gekappt wurde. Jedenfalls hat NUR der Bürgermeister der grösseren Dörfer einen Kater (Erzählt man sich so) und damit würde die Population kontrolliert. Na ja, auch eine Methode, lach. Dann gibt es noch geniale Manx-Kühe die ein besonders weiches Leder für Motorradfahrers Jacken Beschriftung haben (Erzählt der Verkäufer so), lach. 

Ein schöner Artikel über die Tourist Trophy ist hier im Spiegel Online (100 Jahre TT), aber das muss man selber erlebt haben, an „Crazy Sunday“ schon morgens mit dem Trinken anfangen damit man nicht mit den Bekloppten auf die Strecke geht, auf einer 500er Enduro ein Fässchen zum lokalen Pub zum Auffüllen gefahren und bei der Rückfahrt mit Polizeibegleitung zum Zeltplatz zurückzukommen hat was, mit einer normalen CX500 versuchen in der Mountain Region auf einen Hügel raufzufahren -aber nicht die Strasse sondern eine Wiese nehmend (hat natürlich nicht geklappt), in Liverpool zig Liter teureren Sprit abgezapft bekommen weil man keine Ahnung hatte (diese Gangster) und so weiter und so weiter.

Mein Tipp: GO THERE ! see for yourself 

 Nur so als kleiner Tipp, das ist die Wiese auf der wir früher gezeltet haben.  https://goo.gl/maps/bKZMMnGep2w


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Der Rhein im August per Motorrad

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Karte  : Copyright bei “GOOGLE“

Letzte Woche sind wir auf einen weiteren Teil unsere „Exploring“-Tour gegangen. Diesmal „immer“ am Rhein entlang.

Der erste Tag hatte in bisschen Bodensee, Fähre, Rheinfall, Hoch-Schwarzwald und gutes Essen im Programm.
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 In Friedrichshafen auf eine Fähre in Richtung Schweiz. Wir sind genug KM auf der Strasse (von München) Unterwegs gewesen. Kleines Hotel mit netten Wirts-Leuten, gutem Essen und gleich Leute kennengelernt (ja ja Biker sind Kommunikativ, oder so).
So kann eine Reise beginnen.

Ab Schaffhausen ist der Flusslauf des Rheins unser Ziel, heißt wir wollen von dort immer am Ufer entlang fahren. Na ja das wird in einigen Bereichen nicht funktionieren, in anderen wahrscheinlich schon.

Die Route ist geplant („MapSource“ ist ja nicht mehr, jetzt also alles mit „BaseCamp“, muss man sich halt dran gewöhnen) und brauchen ja nur den Anweisungen des Navi’s nachfahren, oder so.
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 Der Rhein verändert ab hier sein Gesicht mehrfach. Zuerst ist es ein schöner naturbelassener Fluss der ab und zu mal eine Staustufe hat, aber ansonsten nicht an den langen Fluss erinnert den man im allgemeinen unter Rhein versteht.

Das ändert sich natürlich, aber für uns geht der erste Tag der Rheintour mit einem Abstecher in den Hoch-Schwarzwald weiter, bevor wir das Hotel am Rhein erreichen. Kleine Strassen, warmes Wetter, kein Verkehr, was will das Biker-Herz noch mehr.

Die Geländereifen auf der GS ADV LC machen auch Spaß, weil sie HALTEN und halten und halten. Nicht nur die Haftung der Reifen sonder auch die Haltbarkeit des Hinterradreifens sind erstaunlich. Einen Nachteil, also einen klitzekleinen, finde ich in der Struktur der Reifen. Die Rillen sind zu tief/breit, meiner Meinung nach. Der Reifensatz hatte bei beginn der Tour schon über 4.000 km drauf, meistens auf der Autobahn gefahren (einmal nach Le Mans und zurück waren auch dabei). Am Ende der Tour werden es bestimmt 8.000 km sein.

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Karte  : Copyright bei “GOOGLE“

Der zweite Tag am Rhein entlang
Der zweite Tag am Rhein entlang ging etwas südlich von Freiburg im Breisgau los. Die gestrige Fahrt durch den Hoch-Schwarzwald und das ausgiebige Essen im Hotel „Bräutigam“ haben unsere Urlaubslaune auf ein neues HOCH gebracht, lach.

Ach ja das Wetter hat seinen Teil auch noch dazugetan, in der Nacht der Regen, der Strassen schön Sauber gewaschen hat und einen wunderbaren Verdunstungs-nebel Flaum auf die Landschaft legt.

Der Rhein hier in Frankreich ist schon lange befahrbar, er ist eingeschlossen in Deiche und an vielen Stellen geht die kleine Strasse die wir jetzt auf der Links-Rheinischen Seite fahren, nur Geradeaus.

Aber Dank Tempomat an der BMW ist es kein Problem mit den erlaubten 90 km/h durch die Auen hier zu Fahren.

Irgendwie erinnert das ein bisschen an Florida, die toten Arme vom alten Rhein, der Mangroven ähnliche Bewuchs, da kommt das Gefühl auf das bei einer Erwärmung um nur 10 C eigentlich hier auch Krokodile im Wasser sein könnten. Gibt’s das eigentlich, Kaltwasser Krokodile ?? Ach nee, geht ja nicht, sind ja Kaltblütler.

Das heutige Hotel ist das Gasthaus auf der Insel ROTT, way cool. Hier haben die Zimmer keine Nummern sondern Fischtypen, wir waren im Aal-Zimmer. Klasse Fischrestaurant, ruhiges Ambiente am Abend, nette Einrichtung, man fühlt sich wie im eigenen Wohnzimmer. So langsam kommt es mir vor das dieser Trip neben dem Rhein und dem Motorradfahren noch eine ziemlich große Komponente haben wird. ESSE und TRINKEN, und das dann immer von der lokalen Art. Na ja ich hab ja ein ESA II Federungssystem.

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Wir fahren am Rhein entlang und was trifft man zufällig an einer Fährstation (an der wir eigentlich nur Kaffee nehmen wollten) ? Genau, wir treffen ein Pärchen das auf genau der gleichen Maschine mit ähnlich kurzer Laufleistung fährt (quasi das „Doppelte Lottchen„). 2014-09-25 12.39.26Nachdem die Fahrer das notwendige technische Update und Tipps zum Feder-Verstell- Mechanismus auch ESA II genannt  (oder dessen nicht funktionieren, AN BEIDEN NEUEN MASCHIENEN, BMW, HALLLOOO RÜCKRUF VIELLEICHT) wurde von mir beschlossen das eine schwarze Frontscheibe an meiner Adventure auch viel COOOOOLLLER aussehen wird als die klare Scheibe die gerade drauf ist. Vielleicht gibts die neue Scheibe ja auch ein bisschen höher, mal sehen we bei der Bestellung via Buddy Connection der Meister Andy sagt.

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Karte  : Copyright bei “GOOGLE“

3ter Tag am Rhein entlang.
Nibelungen-Meeting in Worms, na gut nicht ganz, nur die Statue vom Hagen am Rhein in Worms. Heute haben wir das Glück, mit einer guten Freundin fahren zu dürfen (ich habe sozusagen meinen eigenen Tour Guide, wollte schon immer wissen, wie sich das anfühlt, grins)

Zuerst haben wir unser Hotel auf der Insel Rott verlassen und sind in Richtung Worms unterwegs. Hier hat ja „angeblich“ der RITTER Hagen den ganzen oder zumindest einen großen Teil des Nibelungen Schatzes im Rhein versenkt. Keine Panik, wir sind da nicht auf Goldsuche gegangen, das haben schon viel besser ausgerüstete Leute vor uns gemacht und NIX gefunden. Deswegen ist es ja auch eine SAGE 🙂

Unsere ortskundige Tourguidein hat uns dann sozusagen als Ausgleich für das verpasste Gold an eine Super-Schicke IN-Eisdiele geführt und wir genossen mal wieder Sonne, Eiscreme und Gespräche mit guten Freunden. Aber wie meistens hat alles ein Ende und wir haben uns von unserer Tourguidein (keine Ahnung ob das überhaupt ein Wort ist), jedenfalls haben wir uns von unserer Freundin verabschiedet und mein Navi hat wieder das Kommando übernommen. (Im Vertrauen, es hat bis auf eine kleine Abweichung GENAU die gleiche Strecke angezeigt die wir geführt wurden, lach).

Ab Worms wird der Rhein „Prospekt“-Mäßig, heißt dass von Links und Rechts die Berghänge immer näher an den Fluss kommen. Rechts und Links eine Strasse und eine Eisenbahnlinie. Es gibt jetzt auch hinter fast jeder Kurve eine neue Burg oder zumindest eine Burgruine. Um die alle anzufahren müssten wir bestimmt lockere 6 Wochen Zeit investieren. Daher gibt’s ab und zu mal ein Bild, meistens aber nur ein Blick den Hang hinauf und in die Kategorie „Cool“ / „Geht so“ / „Na ja, ein Steinhaufen“ eingeteilt.

Klar gab es auch die Loreley, lach. Hier der Tipp des Tages. Also am Burghotel muss man das Parken bezahlen. Wenn man aber reinfährt, den „Loreley-Ausblick“ genießt und wie wir was Trinkt (ist sowieso immer gut den Flüssigkeitshaushalt aufzufrischen) dann gibt’s vom Kellner eine „Ausfahr-Marke“ und man hat sich die Parkgebühren von 1 Euro gespart.

Tja und dann wollte ich in Boppard ein Zimmer in einem Hotel dort mieten, aber leider war dort alles ausgebucht weil anscheinend der ganze Rhein ein Weinfest ist. Jedenfalls hat uns das nicht weiter abgeschreckt und wir sind dann kurz nach Selters gefahren wo für uns ein Klasse Zimmer frei war und das Essen auch ausgezeichnet geschmeckt hat.

Hier kommen jetzt ein paar Bilder.

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Isle of Man ? What ?

Warum fährt jemand eigentlich zur Isle of Man? Hin und zurück, mit ein bisschen auf der Insel rumfahren, sind schnell 3 1/2 Tausend Kilometer auf den Fahrzeugtacho geschraubt. Und die Kosten sind auch nicht ohne, Fähren müssen genommen werden (Dover ca. 75, IoM je nach Event 300), dann Benzin (1,33 GBP Stand 15.07.18) und Verschleiß und Essen und Trinken und und und.

Was hat diese Insel das es einige Leute dort regelmässig hinzieht.  Also jedes Jahr dorthin und einige fahren dorthin sogar mehrfach im Jahr. Es kann nicht der Hafen sein, die Aussicht ist zwar toll, mit der kleinen Insle in der Bucht und dem Blick auf die Promenade von Dougas.

Sagen wir die Insel und die Renn-Events haben etwas Besonderes, damit muss jeder selber rausfinden ob und wie die „Isle of Man“ für einen persönlich passt. Ich habe für mich beschlossen, mehr/öfters „Insulaner“ zu werden. Die geplante Liste für 2019:

Tourist Trophy 2019 24.05. – 09.06. Gebucht
Southern 100 (The Friendly Races) 08.07. – 11.07. geplant
Manxx Grand Prix (Festival of Motorcycles) 15.08. – 31.08. geplant

Es gibt 2 (zwei) Rennstrecken auf der Insel, die eine große Strecke “ den „Mountain Course“ mit 37,73 Meilen länge, also 60,725 km (EINE Runde).  Dort wird die Tourist Trophy, der Max GP und einige weitere Veranstaltungen mit Motorrädern und Autos gefahren.

Es gibt noch einen weiteren „etwas“ kleinere (4,25 Meilen oder 6,84 km) im Süden der Insel, den „Billown Circuit“ in Castletown. Hier werden die Pre-, und Post-TT Races gefahren und natürlich die „Southern 100

Tja, da dann wäre noch das Problem mit der Anreise. Für die TT (Tourist Trophy) habe ich das Ticket schon reserviert. Aber irgendwie sollte ich für die zwei weiteren Termine noch eine Anreise in Betracht ziehen, die ein bisschen (sagen wir) bequemer ist.

Man könnte z.B. mit dem Motorrad zur TT hinfahren, es dort geparkt lassen und zurück nach München Fliegen. Und dann zum „S100“ hin und zurück Fliegen und zu guter Letzt zum „Manx GP“ hinfliegen und mit dem Motorrad zurückfahren. Oder es einfach für 2020 dort geparkt lassen. Hmmm, das sind Überlegungen die noch ein bisschen Ausarbeitung brauchen.

OK, damit ist zwar immer noch nicht geklärt warum ich so gerne zur IoM fahre, aber das Schreiben hat gereicht einen irgendwie noch nebulösen Plan zur An-, und Abreise zu Entwickeln.

Links zu:  Wikipedia Deutsch – Wikipedia English – Southern 100 Site

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