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Das NERVT gewaltig :-)

Da fährst Du so „mirnichts, dirnichts“ mit dem Motorrad durch die Gegend und erlebst immer wieder die tollsten Sachen. Hier mal ein paar Beispiele.

– Autobahn : Fahr mit ca. 150 km/h rechts und da kommt so ein Mini-Van mit Frau am Steuer und Kindern auf dem Rücksitz und Sie „verfolgt“ ein Auto mit ca. 10m Abstand, während das Handy die rechte Ohrmuschel bedeckt. Keine Ahnung warum, aber das fand ich ein bisschen „Strange“.

– Autobahn: Schon mal mit der geposteten Geschw.-Beschränkung (Baustelle, Gefahrenstelle usw.) auf der Autobahn gefahren. Schaut mal nach Links und beobachtet, wer Euch überholt (und es werden eine Menge sein). Mir ergibt sich ein Bild das es meistens jüngere Menschen sind, die irgendwie nicht Lesen können.

– Landstrasse: Fahre so mit 95-100 km/h auf meiner Spur (ziemlich mittig) und aus dem Gegenverkehr schert ein Fahrzeug aus um das für ihn/sie vorrausfahrende zu Überholen.
Das er/sie mich nicht gesehen hat halte ich mal für unwahrscheinlich, da ich gerade in dem Moment meine Nebelscheinwerfer an hatte (sind natürlich sonst aus, grins). Und Überhört haben konnte er/sie mich auch nicht, da aus reinem Reflex die „laute“ Hupe benutzt wurde.

– Landstrasse: Wir fahren in einer Grupe von 4 Fahrzeugen, mit dem für Gruppen angemessenem Sicherheitsabstand und da kommt doch glatt ein Cabrio und „presst“ sich an die Position 3, also vorn und hinten 2 Bikes.
Warum ?? Es geht eh‘ nicht schneller, weil vor uns ein riesig lange Schlange ist und das Auto einfach nicht weiterkommt.

Hier ein Aufruf an den Cabrio Fahrer: MOGEL DICH NICHT IN MOTORRAD-GRUPPEN REIN!!, DU KOMMST EH‘ NICHT WEITER WENN WIR NICHT WEITERKOMMEN!!

Na ja ich könnte jetzt noch eine Menge solcher Sachen aufzählen, aber ich denke das jeder andere Motorradfahrer auch eine Unmenge solcher Geschichten zu Erzählen hätte.


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„IOM“ – Synonym für echte Biker (in den 80er)

IoM“ – die drei Buchstaben bringen mich immer zum Grinsen. Vor allen Dingen wenn ich die Motorräder und den Komfort sehe, den wir heutzutage bei unseren Touren haben. Ich will ja nicht sagen, dass früher alles besser war (oder warte mal, das war es irgendwie doch), aber im Prinzip sind die alten Stories doch immer die besten. image00599B

Zum einen, weil die meisten Begebenheiten schon vergessen / verdrängt wurden und weil auf der anderen Zeit die Erzähler jetzt so alt sind, dass es bei vielen mit der Erinnerung ein bisschen hapert und sie beim Erzählen dann immer zu sich sagen, „hmm, passt schon was ich da erzähle“, lach. Aber zum Glück hat es in den 80er auch schon Fotoapparate gegeben und ich habe noch ein paar Bilder gefunden, die ich hier zur Untermalung der Stories jetzt veröffentliche 😉

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Eine Tour fing damals an, dass man erstmal bei der Fährgesellschaft angerufen hat, oder ein Reisebüro besucht hat. Internet, hihihih, FIDO Netz war gerade das neueste Geek-Mobil.

(Don’t know FIDO, Google it for god’s sake)

Tja und dann ist man entweder über Hull mit der Fähre gefahren, oder hat den längeren Weg über Calais und Dover gewählt. Beides hatte Vorteile. Beim ersteren konnte man sich auf der Nachtfähre immer so schön Betrinken (ja auch auf der Rückfahrt, lach) und bei der zweiten Option ist man auch mal nach London gekommen. Beefeater schauten damals schon wild wenn deutsche Biker im Leder die Kronjuwelen der Queen sich näher angesehen und intelligente Witze wie „Die Dinger kriegen wir auch noch mal“ gemacht haben, lach.
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Unterkunft war in meiner 80’er IOM Zeit immer das Zelt in „Little Germany“.

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„Little Germany“ war eine Wiese an einem kleinem Bach/Fluss, die einem älterem Herrn gehört hat, der ein Herz für uns arme deutschen Biker gehabt hat, lach. Wir konnten dort für den Betrag von 20 Pfund die ganze Woche zelten. Wie cool war das denn.

(Das sind heute 27,xx Euro für eine Woche – 8 Tage Zelten pro Zelt)
Irgendwie haben sich da aber auch nur Deutsche Biker gefunden. Manchmal ist auch was kaputt gegangen. Das war aber irgendwie kein Problem, jeder hatte noch ein „richtiges“ Bordwerkzeug. Und eine Hebebühne für tiefergehende Motorreparaturen wurde auch flugs aus 2 leeren Bierfässern improvisiert, die man natürlich im Seitenwagen mitgebracht hatte, weil man die „Englische Plörre“ nicht Trinken „konnte“.

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Ach ja Rennen gab es auch, viele wunderschöne Maschinen sind in einer für uns unglaublichen Geschwindigkeit um „unsere Kurve“ rumgekommen. Und man konnte so schön Nahe an der Strecke liegen. Abenteuer oder Dummheit, keine Ahnung aber für uns war es das Grösste auf/hinter dem Erdwall zu liegen und die Bikes vorbeirasen zu sehen, immer mit dem kleinen Hintergedanken, wenn der jetzt Abfliegt, muss ich den Kopf aber einziehen. Ob es geholfen hätte? Wahrscheinlich nicht, aber es war ein geiles Gefühl 20 Meter ohne Zaun vom Renngeschehen entfernt zu sein. Solche Stellen gab es früher (und ich heute auch noch) überall auf der Insel.

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Ach ja, während und auch nach der Rennwoche ist noch ein bisschen Zeit für Entdeckungen. Manx-Wheel, ein altes Wasserrad das eine Pumpe in einem Bergwerk angetrieben hat. Manx-Cat, die Katzen OHNE Schwanz, ich bin mir nicht sicher ob das so gezüchtet oder gekappt wurde. Jedenfalls hat NUR der Bürgermeister der grösseren Dörfer einen Kater (Erzählt man sich so) und damit würde die Population kontrolliert. Na ja, auch eine Methode, lach. Dann gibt es noch geniale Manx-Kühe die ein besonders weiches Leder für Motorradfahrers Jacken Beschriftung haben (Erzählt der Verkäufer so), lach. 

Ein schöner Artikel über die Tourist Trophy ist hier im Spiegel Online (100 Jahre TT), aber das muss man selber erlebt haben, an „Crazy Sunday“ schon morgens mit dem Trinken anfangen damit man nicht mit den Bekloppten auf die Strecke geht, auf einer 500er Enduro ein Fässchen zum lokalen Pub zum Auffüllen gefahren und bei der Rückfahrt mit Polizeibegleitung zum Zeltplatz zurückzukommen hat was, mit einer normalen CX500 versuchen in der Mountain Region auf einen Hügel raufzufahren -aber nicht die Strasse sondern eine Wiese nehmend (hat natürlich nicht geklappt), in Liverpool zig Liter teureren Sprit abgezapft bekommen weil man keine Ahnung hatte (diese Gangster) und so weiter und so weiter.

Mein Tipp: GO THERE ! see for yourself 

 Nur so als kleiner Tipp, das ist die Wiese auf der wir früher gezeltet haben.  https://goo.gl/maps/bKZMMnGep2w


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Bro’s before Bitches – Der „Biker Code“

Den Spruch „Bro’s before Bitches“ gibt es gar nicht.

Der heisst laut URBAN DICTORNARY: „Bros before Hoes„.
Hier  der Text in original: “ The unwritten law that your bros (male friends) should always become before hoes (female with whom you are/hoping to have a relationship with). Most used as a trump card by your bros when they feel you are becoming whipped or that your hoe is a slut and a bitch.

Und wenn jemand ein „Player“ genannt wird, dann ist das nichts Nettes, sondern bezeichnet jemanden, der mindestens 2 Personen, sagen wir mal, betrügt. Auch hier hilft das Urban Dictonary aus mit einer sehr guten Erklärung. „A male who is skilled at manipulating („playing“) others, and especially at seducing women by pretending to care about them, when in reality they are only interested in sex.“ Ich bin mir aber nicht im Klaren, wie man jemanden bezeichnen würde, der mit jemandem zusammen ist, diese mit einer anderen betrügt und gleichzeitig Nr. 3 anmacht. Triple Player ??

Und was sind die Leute in seinem Umfeld dann, also die Player-Buddies? Na ja dafür gibt es bestimmt auch eine Erklärung, landläufig werden sie eher in der Gruppe der Mitläufer eingeordnet. Diese Mitläufer sind auch meistens diejenigen, die der „Player“ über kurz oder lang „entsorgt“, wenn sie zu tief hinter seine Fassade geschaut haben. Da wird dann auch vor langjährigen Freunden nicht haltgemacht.

Was hat das jetzt mit dem „Biker Code“ zu tun? Erstmal nichts, oder alles. Wenn man ein bisschen die Zeit zurück dreht in die „good old Days“, wird es ein bisschen klarer. Der „Biker Code“ ist eine amerikanische Geschichte, die aus der Zeit um 1948 und der Gründung diverser Motorrad Clubs in Kalifornien, also in Oakland, Barstow, Modesto oder auch Fontana, stammt. Es gibt auch nicht unbedingt einen Code, sondern ein ganzes Sammelsurium von verschiedenen „Gesetzen“ und „Vorschriften“ der einzelnen Clubs.

Heute ist der grundlegende Gedanke, dass wir uns in einer Welt befinden, in der man „Otto Normalverbraucher“ ist und von vorn bis hinten betrogen und ausgenutzt wird? Hier ist eine Gruppe mit einem „ungeschriebenen„, oder besser einem „glorifiziertem“ Gesetz, das auf Vertrauen und Respekt baut, ein „sicherer Hafen“ für viele.

Auf der anderen Seite sind im Rahmen der neuen Medien wie zum Beispiel bei Facebook und Twitter sehr viele Gruppen entstanden, bei denen es nur um Motorrad fahren geht und die solche alte Werte entweder nicht kennen oder bei denen „der Code“ nicht an erster Stelle steht, sondern das Biken an sich in einer eher losen Gemeinschaft von Gleichgesinnten. Diese Formationen sind meistens bei der Gründung schon in einem Status von Auflösung, nur ist das den Teilnehmern noch nicht klar. Einige Gruppen überleben länger, bei anderen muss immer wieder die Mannschaft ausgewechselt werden, bis sich eine quasi stabile Gruppe Gleichgesinnter gefunden hat.

Einige Motorrad Marken wie zum Beispiel „Harley Davidson“ haben es geschafft, ihre Marketing Botschaft auf genau dieses Gemeinschaftsgefühl abzustimmen. Während andere wie z.B. „BMW“ erst langsam „den Biker“ im Mann oder der Frau ansprechen. Weitere Hersteller sind seit einiger Zeit auf diese Schiene aufgesprungen und versuchen über Gefühle, eine Gemeinschaft zur Kundenbindung zu erzeugen. Das hat natürlich nichts mit den „alten Codes“ zu tun, denn dort ging es um Vertrauen und Miteinander, heute wird all dies von den Firmen nur als Marketing Botschaft ausgebeutet.

Es gibt nur noch wenige Motorradfahrer die solche „alten Werte“ Leben. Auf der anderen Seite haben Motorrad Clubs einen teilweise unerklärlichen Zulauf aus der Gruppe der (sagen wir) „Traininghosen-Träger ohne eigenes Motorrad“. Hier verspricht der Club für dem Einzelnen ein sicherer Hafen zu sein, bei dem er/sie sicher in einer Gemeinschaft aufgenommen wird.
Die sollten sich dann nur nicht mehr „Motorrad Club“ nennen, denn die wichtigste Regel aus dem „wilden Westen“ der Bikerzeit lautet:


„You can’t be a biker if you don’t ride a bike“


Ob das nun so stimmt muss jeder für sich selber ausmachen.

Habe ein Bild gefunden, das ein ziemlich guter Abschluss des Themas ist.

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Der Rhein im August per Motorrad

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Karte  : Copyright bei “GOOGLE“

Letzte Woche sind wir auf einen weiteren Teil unsere „Exploring“-Tour gegangen. Diesmal „immer“ am Rhein entlang.

Der erste Tag hatte in bisschen Bodensee, Fähre, Rheinfall, Hoch-Schwarzwald und gutes Essen im Programm.
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 In Friedrichshafen auf eine Fähre in Richtung Schweiz. Wir sind genug KM auf der Strasse (von München) Unterwegs gewesen. Kleines Hotel mit netten Wirts-Leuten, gutem Essen und gleich Leute kennengelernt (ja ja Biker sind Kommunikativ, oder so).
So kann eine Reise beginnen.

Ab Schaffhausen ist der Flusslauf des Rheins unser Ziel, heißt wir wollen von dort immer am Ufer entlang fahren. Na ja das wird in einigen Bereichen nicht funktionieren, in anderen wahrscheinlich schon.

Die Route ist geplant („MapSource“ ist ja nicht mehr, jetzt also alles mit „BaseCamp“, muss man sich halt dran gewöhnen) und brauchen ja nur den Anweisungen des Navi’s nachfahren, oder so.
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 Der Rhein verändert ab hier sein Gesicht mehrfach. Zuerst ist es ein schöner naturbelassener Fluss der ab und zu mal eine Staustufe hat, aber ansonsten nicht an den langen Fluss erinnert den man im allgemeinen unter Rhein versteht.

Das ändert sich natürlich, aber für uns geht der erste Tag der Rheintour mit einem Abstecher in den Hoch-Schwarzwald weiter, bevor wir das Hotel am Rhein erreichen. Kleine Strassen, warmes Wetter, kein Verkehr, was will das Biker-Herz noch mehr.

Die Geländereifen auf der GS ADV LC machen auch Spaß, weil sie HALTEN und halten und halten. Nicht nur die Haftung der Reifen sonder auch die Haltbarkeit des Hinterradreifens sind erstaunlich. Einen Nachteil, also einen klitzekleinen, finde ich in der Struktur der Reifen. Die Rillen sind zu tief/breit, meiner Meinung nach. Der Reifensatz hatte bei beginn der Tour schon über 4.000 km drauf, meistens auf der Autobahn gefahren (einmal nach Le Mans und zurück waren auch dabei). Am Ende der Tour werden es bestimmt 8.000 km sein.

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Karte  : Copyright bei “GOOGLE“

Der zweite Tag am Rhein entlang
Der zweite Tag am Rhein entlang ging etwas südlich von Freiburg im Breisgau los. Die gestrige Fahrt durch den Hoch-Schwarzwald und das ausgiebige Essen im Hotel „Bräutigam“ haben unsere Urlaubslaune auf ein neues HOCH gebracht, lach.

Ach ja das Wetter hat seinen Teil auch noch dazugetan, in der Nacht der Regen, der Strassen schön Sauber gewaschen hat und einen wunderbaren Verdunstungs-nebel Flaum auf die Landschaft legt.

Der Rhein hier in Frankreich ist schon lange befahrbar, er ist eingeschlossen in Deiche und an vielen Stellen geht die kleine Strasse die wir jetzt auf der Links-Rheinischen Seite fahren, nur Geradeaus.

Aber Dank Tempomat an der BMW ist es kein Problem mit den erlaubten 90 km/h durch die Auen hier zu Fahren.

Irgendwie erinnert das ein bisschen an Florida, die toten Arme vom alten Rhein, der Mangroven ähnliche Bewuchs, da kommt das Gefühl auf das bei einer Erwärmung um nur 10 C eigentlich hier auch Krokodile im Wasser sein könnten. Gibt’s das eigentlich, Kaltwasser Krokodile ?? Ach nee, geht ja nicht, sind ja Kaltblütler.

Das heutige Hotel ist das Gasthaus auf der Insel ROTT, way cool. Hier haben die Zimmer keine Nummern sondern Fischtypen, wir waren im Aal-Zimmer. Klasse Fischrestaurant, ruhiges Ambiente am Abend, nette Einrichtung, man fühlt sich wie im eigenen Wohnzimmer. So langsam kommt es mir vor das dieser Trip neben dem Rhein und dem Motorradfahren noch eine ziemlich große Komponente haben wird. ESSE und TRINKEN, und das dann immer von der lokalen Art. Na ja ich hab ja ein ESA II Federungssystem.

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Wir fahren am Rhein entlang und was trifft man zufällig an einer Fährstation (an der wir eigentlich nur Kaffee nehmen wollten) ? Genau, wir treffen ein Pärchen das auf genau der gleichen Maschine mit ähnlich kurzer Laufleistung fährt (quasi das „Doppelte Lottchen„). 2014-09-25 12.39.26Nachdem die Fahrer das notwendige technische Update und Tipps zum Feder-Verstell- Mechanismus auch ESA II genannt  (oder dessen nicht funktionieren, AN BEIDEN NEUEN MASCHIENEN, BMW, HALLLOOO RÜCKRUF VIELLEICHT) wurde von mir beschlossen das eine schwarze Frontscheibe an meiner Adventure auch viel COOOOOLLLER aussehen wird als die klare Scheibe die gerade drauf ist. Vielleicht gibts die neue Scheibe ja auch ein bisschen höher, mal sehen we bei der Bestellung via Buddy Connection der Meister Andy sagt.

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Karte  : Copyright bei “GOOGLE“

3ter Tag am Rhein entlang.
Nibelungen-Meeting in Worms, na gut nicht ganz, nur die Statue vom Hagen am Rhein in Worms. Heute haben wir das Glück, mit einer guten Freundin fahren zu dürfen (ich habe sozusagen meinen eigenen Tour Guide, wollte schon immer wissen, wie sich das anfühlt, grins)

Zuerst haben wir unser Hotel auf der Insel Rott verlassen und sind in Richtung Worms unterwegs. Hier hat ja „angeblich“ der RITTER Hagen den ganzen oder zumindest einen großen Teil des Nibelungen Schatzes im Rhein versenkt. Keine Panik, wir sind da nicht auf Goldsuche gegangen, das haben schon viel besser ausgerüstete Leute vor uns gemacht und NIX gefunden. Deswegen ist es ja auch eine SAGE 🙂

Unsere ortskundige Tourguidein hat uns dann sozusagen als Ausgleich für das verpasste Gold an eine Super-Schicke IN-Eisdiele geführt und wir genossen mal wieder Sonne, Eiscreme und Gespräche mit guten Freunden. Aber wie meistens hat alles ein Ende und wir haben uns von unserer Tourguidein (keine Ahnung ob das überhaupt ein Wort ist), jedenfalls haben wir uns von unserer Freundin verabschiedet und mein Navi hat wieder das Kommando übernommen. (Im Vertrauen, es hat bis auf eine kleine Abweichung GENAU die gleiche Strecke angezeigt die wir geführt wurden, lach).

Ab Worms wird der Rhein „Prospekt“-Mäßig, heißt dass von Links und Rechts die Berghänge immer näher an den Fluss kommen. Rechts und Links eine Strasse und eine Eisenbahnlinie. Es gibt jetzt auch hinter fast jeder Kurve eine neue Burg oder zumindest eine Burgruine. Um die alle anzufahren müssten wir bestimmt lockere 6 Wochen Zeit investieren. Daher gibt’s ab und zu mal ein Bild, meistens aber nur ein Blick den Hang hinauf und in die Kategorie „Cool“ / „Geht so“ / „Na ja, ein Steinhaufen“ eingeteilt.

Klar gab es auch die Loreley, lach. Hier der Tipp des Tages. Also am Burghotel muss man das Parken bezahlen. Wenn man aber reinfährt, den „Loreley-Ausblick“ genießt und wie wir was Trinkt (ist sowieso immer gut den Flüssigkeitshaushalt aufzufrischen) dann gibt’s vom Kellner eine „Ausfahr-Marke“ und man hat sich die Parkgebühren von 1 Euro gespart.

Tja und dann wollte ich in Boppard ein Zimmer in einem Hotel dort mieten, aber leider war dort alles ausgebucht weil anscheinend der ganze Rhein ein Weinfest ist. Jedenfalls hat uns das nicht weiter abgeschreckt und wir sind dann kurz nach Selters gefahren wo für uns ein Klasse Zimmer frei war und das Essen auch ausgezeichnet geschmeckt hat.

Hier kommen jetzt ein paar Bilder.

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Serpentinen Fahren am Stilfser Joch

Die UNESCO plant ein „Weltnatur- und Weltkulturerbe“ im Zentrum der Alpen und das ist auch die Gegend um das Stilfser Joch (Passo dello Stelvio).

Damit wird allerdings auch der Individual Verkehr abgedreht. Genau, deine und meine Freiheit mit dem Motorrad übers Stilfserjoch (beide Schreibweisen sind richtig, grins)zu fahren. 

Na gut auf der anderen Seite kann es mir nur Recht sein, denn nachdem was ich letzten Samstag dort an wundersamen Fahrern gesehen habe wäre es Sicherer für alle wenn der Pass gesperrt würde.

Da fährt der Postbus den Pass rauf und ein runterkommender Biker legt sich auf die Nase, nur weil er nicht um den stehenden Bus rumkommt?? 


Der Schwedische Autofahrer wird von seiner Frau näher an die Randsteine gelotst und sie stellt sich direkt vor das Auto??

Der Biker der seine Karre nicht im Griff hat braucht alle beide Fahrspuren (ja da sind zwei, grins) um die Serpentine rumzukommen und wenn ich das nicht schon im Ansatz gesehen hätte, wäre es ein Dreck fleck mehr den ich von der Scheibe hätte entfernen müssen.

Also hier zum Mitlesen.
Liebe #Wohnmobil Fahrer, man sollte sein Fahrzeug schon einigermaßen beherrschen wenn man hier her fährt. Das hier sind #Serpentinen, 48 an der Zahl auf dieser Seite des Passes.

Und die sind verdammt ENG, wenn ihr da also nicht in einem mal rumkommt, dann bleibt doch bitte mit euren rollenden #Festungen ZUHAUSE.

 

 Ich habe manchmal das Gefühl als wenn es zum guten Ton gehört mal mit einem Wohnmobil übers Stilfserjoch gefahren zu sein. Ist das so wie bei den Pilgern nach Mekka, ist es eine Glaubensfrage? Das man dann nachher am Stammtisch damit Prahlen kann wie viele Fahrzeuge man Behindert und wie viele Flüche andere Verkehrsteilnehmer auf sich geladen hat ?

Ob auf der Passhöhe ist dann die Aussicht so genial das ich noch ein zwei Photos machen musste.
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Servus, ich bin Joerg. Biker seit 1975, Nordrhein-Vandale nun langjähriger Beute-Bayer und ein Schreiber für dieses Blog. Auch mit meinem Namen „Joerg Wenzel“ oder dem Hastag #WhyAskWhy in anderen Social Medien zu finden wie zum Beispiel -Twitter – Google+ – Facebook – Instagram  sowie bei YouTube.

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